Re: ubuntu 5.10 empfehlenswert?



Am Wed, 14 Dec 2005 17:59:42 +0100 schrieb Tom M.:

> Michael Brandtner wrote:

>> Grundsätzlich wird es keine riesigen Unterschiede geben, ob Du KDE unter
>> SuSE, Mandriva, Ubuntu, Fedora oder sonst was nutzt.
>> KDE und Gnome sind sicherlich die mächtigsten und ressourcenhungrigsten
>> Desktops.
>> Probier' doch mal xfce, vielleicht genügt Dir das.
>
> Werd ich mir dann auch mal anschauen.
> Sind dort wieder andere Programme dabei, oder laufen die gleichen wie
> unter KDE oder Gnome?

Es laufen unter allen WMs oder Desktops alle Programme.

>> Ja, es ist zweifellos eine sehr gute Distribution.
>
> Sollte ich dann wohl mal probieren, auch wenn ich mit Free Mandriva 2006
> eigentlich auch zufrieden bin. Die Installation verlief problemlos, ohne
> das mir Löcher in den Bauch gefragt wurden, die Hardware wurde
> anscheinend auch prima erkannt.
> Wird das bei ubuntu 5.10 auch so sein?

Wahrscheinlich schon, ja.
Bisher wurde bei mir jede HW ohne Mucken erkannt.
Ich habe aber auch nichts besonderes.

> Ist Gnome etwas schneller als KDE?

Früher war Gnome ressourcenschonender als KDE, die KDE-Leute haben sich
aber mächtig ins Zeug gelegt und heute ist es eher anders rum.
Kann sich auch wieder ändern. Aber beide nehmen sich nicht so viel.

> Welches der beiden läuft stabiler?

Also ich kann bei bei beiden Systemen nicht über Stabilität klagen.

>> Jede Distribution sollte auf dieser Hardware halbwegs vernünftig
>> laufen. SuSE scheint mir per default grosszügiger mit Ressourcen
>> umzugehen (viele Daemons) als viele andere Distributionen, aber das
>> lässt sich konfigurieren.
>
> Den Eindruck habe ich auch, nur daß ich mit YaST auch nicht so gut
> zurecht kam, wie ich erhofft hatte. Z.B. das Updaten von KDE hab ich
> damit nicht geschafft. Sicherheitsupdates bekam ich zwar problemlos
> geladen und installiert, jedoch fand ich das teils etwas verwirrend
> viele Informationen und Möglichkeiten bestanden. Sehr gut an SuSE fand
> ich das einfache nachinstallieren von Paketen, ich hab die RPMs einfach
> runtergeladen und konnte sie dann mit Konqueror anwählen und mit YaST
> sehr einfach installieren, ich hoffe so in der Art geht das dann auch
> mit ubuntu 5.10? Auch wenns dabei wohl nicht um RPM sondern um das
> Debian-Paketsystem geht, wenn ich das richtig verstanden habe?

Ja, deb und rpm sind recht gut vergleichbar.
Die Installation läuft bei Ubuntu üblicherweise über synaptic, wenn Du
eines der Programme aus dem Repository installieren willst.
Einfach anklicken und fertig.


>> Ubuntu installiert nicht sonderlich grosszügig, Firefox ist
>> automatisch installiert, Thunderbird ist nur ein paar Mausklicks
>> entfernt.
>
> Hat denn Gnome einen eigenen Newsclient?

Ich persönlich verwende Pan. Das ist ein Gnome-Newsclient.
Man kann aber jeden benutzen, z.B. auch KNode von KDE, Gnus, oder was Du
magst.

> Eventuell brauche ich dann kein Mozilla Thunderbird mehr.

Brauchen sicher nicht.

> Mit KNode und KMail bin ich hingegen ziemlich
> unzufrieden, bietet ubuntu 5.10 mit Gnome da per default andere/bessere
> Programme dieser Art?

Andere ja, ob sie besser sind musst Du selbst entscheiden.
Sowohl KMail/Kontact wie auch Evolution orientieren sich vom Design her an
Outlook.

>> Ubuntu verwendet per default Evolution. Aber auch KMail oder Sylpheed
>> sind nur ein paar Klicks entfernt.
>
> KMail will ich gar nicht mehr, Sylpheed kenn ich bislang noch nicht.
> Auch von Evolution hab ich bisher noch nichts gehört. Kann eines dieser
> Programme auch als komfortabler Newsreader dienen?

Kmail afaik nicht, Evolution kennt auch Usenet, habe ich aber noch nie
ausprobiert, Sylpheed afaik auch nicht.

>> xmms, xine, amarok und Co, sind dabei. libdvdcss und w32codecs müssen
>> nachinstalliert werden, aber es gibt repositories dafür.
>
> Immer wieder frage ich mich, ob es legal ist diese Codecs zu
> installieren(?) und zwar genau aus dem Grund, weil sie eben per default
> nicht installiert sind. Warum wird es dem User da so schwer gemacht und
> diese Codecs nicht gleich per default mit installiert?

mp3 ist legal, bei den anderen Sachen ist umstritten.
Viele Distributionen unterstützen das nicht weil es keine freien Formate
sind.

>> Ich habe den Eindruck, Du erwartest Dir da zuviel. Ich persönlich
>> würde Ubuntu vorziehen (naja, ich tu's auch ;-)), aber das ist
>> Geschmacksache.
>> Beides sind gute und brauchbare Distributionen.
>
> Ich erwarte mir gar nicht so viel, im Grunde könnte ich sicherlich auch
> bei Free Mandriva 2006 bleiben, aber ich hoffe halt, daß mir ubuntu
> doch noch besser gefällt und daß ich mit einem debianbasierten Linux
> über kurz oder lang besser fahren werde.

Wie gesagt, ausprobieren.
Jede Distribution hat ihre Anhänger.


>> Nein, es fehlt nichts.
>> Ubuntu hat nur eine Install-CD, der Rest kommt aus dem Netz. Wenn Du
>> alle Ubuntu-Repositories aktiviert hast, stehen Dir damit etwa 15000
>> Programmpakete zur Verfügung. [...]
>
> Findet man das leicht im Netz?

Da musst Du nicht gross suchen.

> Sind die Pfade im Konfigurationstool bereits eingetragen?

Ja, aber per default deaktiviert.
Im Kofler wird aber sicher genau stehen wie das funktioniert.

> Wird die
> Integrität der Pakete vor der Installation automatisch überprüft?

Nö, glaub nicht.

.



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