Re: Linux-Server als Fibre Channel SAN?
- From: Jan Heichler <jan.heichler@xxxxxxx>
- Date: Mon, 08 Dec 2008 20:28:09 +0100
On Mon, 08 Dec 2008 18:37:35 +0100, Diedrich Ehlerding
<diedrich.ehlerding@xxxxxxxxxxx> wrote:
momentan verwenden wir hier eine kleine iSCSI-Umgebung bestehend aus
einem vom USB-Stick bootenden Minimal-Debian als iSCSI-SAN und
verschiedenen Ubuntu-Servern, die sich die iSCSI-Platten von diesem
SAN "holen".
Da es bei dieser Lösung immer wieder mal zu Engpässen im Disk I/O
kommt, überlegen wir nun von iSCSI auf Fibre Channel zu wechseln.
Ganz abgesehen von Svens eher pessimistischer Antwort in Sachen
target-mode Treiber: bist du denn wirklich sicher, dass dein Engpass in
der LAN-Schicht bzw. in iscsi liegt - und nicht vielmehr schon auf dem
Serversystem? Was hast du denn für eine LAN-Infrastruktur? Wenn du auf
der LAN-Seite Gigabit hast (kostet heute ja eigentlich nix mehr), dann
ist Latency eigentlich kein großes Problem bei iscsi, bzw. die idurch
iscsi hervorgerufene Latency ist nicht wirklich viel größer als die im
FC-Protokoll.
Ich bin mit FC nicht sooo vertraut, doch iSCSI läuft ja auf der
TCP/IP-Schicht. Und die macht nach meiner Erfahrung einen ziemlich
großen Overhead aus. Ich denke das ein SCSI welches in FC eingebettet
ist da doch wesentlich "overheadärmer" sein sollte.
iSCSI ist "SAN für Arme". Das hat durchaus seine Berechtigung, doch
eben sicher auch entsprechende Nachteile.
Gruß
Jan
.
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