Re: neue platte, alten mountpoint umkopieren



Heino Tiedemann <rotkaps_spam_trap@xxxxxx> wrote:
> j@xxxxxxxxxxxxxxxxx (Joerg Wunsch) wrote:
>
>> "Heino Tiedemann" <rotkaps_spam_trap@xxxxxx> schrieb:
>>
>>>> tar -c -C /usr/ports -f - . | tar -x -p -C /mnt -f -
>>> ^
>>> Was macht denn der Punkt genau? (Die Angabe der Verzeichnisse wird
>>> ja mit -C schon erledigt)
>>
>> Nein, wird sie nicht. Das -C /usr/ports ist GNUtarish für
>>
>> (cd /usr/ports && tar cf - .) | ...
>>
>> Genau so müsste man es mit einem ,generischen' tar (also z.B.
>> unter Solaris) schreiben.
>
> Verstehe ich noch nicht ganz, warum muss der Punkt überhupt da sein?

Damit tar weiß, welche Dateien Du archiviert haben möchtest. In diesem
Falle also das aktuelle Verzeichnis (und damit auch alles was
darunterliegt).

> Ich sage doch mit dem Minus, das ich auf stdout will?

Ja.

> Oder anders: wenn _vor_ der Pipe-Symbol ein "." angegeben wird, warum dann
> nicht auch _nach_ dem Pipe-Symbol?

Weil tar beim Auspacken einfach alles ins aktuelle Verzeichnis wirft.
(Es sei denn, die Dateien wurden mit führendem / eingepackt, was tar
per default aber nicht tut.)

> Mir scheint das inkonsequent.

Naja, das Analoge beim Einpacken wäre, dass auch einfach immer das
aktuelle Verzeichnis genommen wird. Das wäre aber unpraktisch, da Du
dann nicht mehr mehrere Verzeichnisse oder Dateien zum Einpacken
aufführen könntest. Beim Auspacken hingegen machte eine solche
Aufführung nicht viel Sinn.
.



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