Re: seltsames Netzwerkverhalten
- From: Andreas Kohl <ak120@xxxxxx>
- Date: Tue, 07 Mar 2006 14:34:34 +0100
Christoph Kloeters schrieb:
Hallo zusammen!Hoffentlich ist es keine der Fritzkisten, die einem zum Anschluss zusätzlich aufgedrängt werden?
Jetzt hats mich mal mit seltsamen Netzwerksphänomen erwischt:
ich habe seit ein paar Tagen DSL in meiner neuen Wohnung, ist ein Strato DSL2000 mit Flatrate und Family Phone-Flat, Hardware dazu ist eine Fritz!Box 7050 Fon & WLAN.
Was ist denn daran merkwürdig, wenn es funktioniert?
Angeschlossen ist bisher mein TP22 über Netzwerkkabel an der internen 3Com-Kombinetzwerkkarte, IP, DNS und Gateway wird von der Fritz!Box mittels DHCP zugewisen, alles in Ordnung soweit.
Die Verbindungen zur Außenwelt verhalten sich jetzt allerdings etwas merkwürdig: auf manchen Verbdinungen läuft alles astrein, so zum Beispiel News holen (Pronews), manche Webseiten, eCSMT....
Andere Dinge dagegen wollen überhaupt nicht: Mail holen (mit PMMAIL bei gmx, ergibt Timeouts während des Logins), andere Webseiten.
Sind die eingestellten Uhrzeiten sämtlicher angeschlossener Netzwerkeinheiten einigermaßen synchron? Ich weiss, daß einige Provider auch gerne dort schlampen.
Wobei ich nicht sagen könnte, daß Verbindungen garnicht gehen, sie bauen sich wohl auf, dann fliessen ein paar bits und irgendwann versiegt der Datenstrom, zum Beispiel kommt bei Mail der Handshake ja in Gang, im Browser sehe ich oft noch den Titel der Seite im Mozilla.Dies wäre nur notwendig, wenn an der Netzwerkkarte ein DSL-Modem direkt über PPPoE angeschlossen wird. Die Fritzbox agiert für gewöhnlich als Leitwegsteuereinheit auf IP-Ebene.
Im Hinterkopf hat da etwas mit MTU bei DSL gebimmelt, also habe ich dem Interface lan0 testhalber eine MTU von 1492 verordnet (ist das der passende Weg, wenn lan0 per DHCP aktiviert wird, oder gibt es da einen anderen?), hat aber keine Veränderung erbracht.
Ein Update der Firmware versuche ich heute nochmal, nachdem gestern die avm-Webseite eine der klemmenden war.. :-/Sind noch weitere Stationen im Netzwerk. Ich habe in einigen Installationen erlebt, daß Windows 2000 Stationen eine hohe Netzlast erzeugten und der Bastel-IP-Stack des Routers dem nicht mehr nachkam.
Bei Ethernet und 802.3 empfielt es sich meist auch einen Blick auf das Rundsendeverhalten zu werfen.
Hat irgendjemand eine Idee dazu, gibts noch irgednetwas im Zusammenhang mit DSL, was ich bisher übersehen habe?Manchmal sind es auch nur die Namensauflösungen. Versuche einfach mal einen anderen Domänennamens-Server in den TCP/IP-Einstellungen zu verwenden. Welchen Zwitsch verwendest du übrigens?
P.S.: warum ich über WLAN per DHCP keine Adresse bekomme, frage ich später (muß auch erstmal ein update von XWLan machen).....
Das hängt davon ab, wie die Fritzbox die WLAN-Anbindung vornimmt. Wehe dem, der zu sehr auf Nummer sicher geht. Mittlerweile wird wohl schon eine Möchtegern-Feuerwand in diesen kleinen Büchsen mitgeliefert. Sind es 2 getrennte Segmente sollte irgendwo eine Option für BOOTP (DHCP) Relaying zu finden sein.
mfg
Andreas Kohl
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