Re: WPS kann nicht mehr starten (dringend), anderes Problem bei hoher CPU Geschwindigkeit



On Mon, 6 Feb 2006 01:08:21 UTC, spam123@xxxxxxx (Stefan Rodrian)
wrote:

Hallo Experten,

mein auf Grund eurer wertvollen Hinweise im letzten Jahr (wegen
quälender Langsamkeit und wegen unlösbarer, wohl hardwarebedingter
Zusammenbrüche) vorgenommener Mainboard-Tausch war an sich ein großer
Erfolg, das vorhandene OS/2 4.5 MCP startete auf dem Asus A7N8X-X mit
der Sempron 2800+ CPU auf Anhieb, die Default Einstellung ist 100 MHZ
Systemtakt, mal 12 für die CPU, die dann als "Athlon 1200" aufgefasst
wird.

Wenn allerdings die BIOS Einstellungen so geändert werden, dass der
Sempron 2800+ tatsächlich fast mit den vorgesehnen 2000 MHz läuft
(12x166 oder 10x200), dann gelingt der OS/2 Start in ca. 8 von 10
Fällen nicht, sowohl dann, wenn 166 als auch wenn 200 Mhz als
Systemtakt eingestellt werden.

Mit 166MhZ läuft der auch im Aggressive Modus. 200MhZ knallt sobald
der Onboard NIC angeredet wird.

Es sind "PC 400" Speicherelemente
eingesteckt. Wenn das Booten jedoch einmal gelungen ist, dann läuft es
auch mit 12x166 genauso zuverlässig weiter, eine allgemeine
Instabilität scheint es also nicht zu sein. Nur mit 12x100 ist das
Booten wirklich immer möglich, der Zusammenhang ist eindeutig, quasi
reproduzierbar.

Der Bootvorgang bricht nach der Anzeige des UDF Treibers mit folgender
Meldung ab:

Nope. Nicht einen einzigen Absturz des System in über 6 Monaten 24h/7d
Vollast under Seti.

Weil die 1200 MHz

Hm, 2000 ist normal.

völlig gereicht haben war das kein Problem und ich
hab es hingenommen. Nun wo noch ein anderes Problem aufgetreten ist
(was damit wohl kaum zu tun haben kann, siehe unten) und ich schon
frage, würde mich eine Klärung dieser Erscheinung doch interessieren,
denn das kann ja noch wichtige Hinweise geben, oder eine Warung sein.

Der in dem Asus A7N8X-X Mainboard vorhandene Ethernet Controler wird
von OS/2 nicht wahrgenommen,

Sag das bloß nicht meinem Board!

auch nicht mit dem neueren VK Realtek
Treiber vom 9. Oktober 2005. Der integrierte Chip ist wohl auch nicht
genau der Realtek 8139 sondern ein anderer Realtek Typ (siehe Asus).

Das ist kein Realtek! Nimm den GenMac - der rennt prächtig und pimt
die vollen 100MBit die mein Netz her gibt durch.


Mit der separaten Realtek 8139 Netzwerkkarte (die die mit dem alten
Asus SP97 Mainboard unter OS2 nicht gut funktionierte und besonders
bei Downloads aber auch sonst oft zum Zusammenbruch führte) ging es
dann aber reibungslos, das DSL hat gleich funktioniert, sehr
erfreulich.

Die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit die ich dann ein paar Monate
hatte, waren das Beste was ich bislang mit OS/2 Computern erlebt habe
(alles blitzschnell und keine Abstürze mehr).

Nun aber das Problem, welches dringend gelöst werden muss:

Nach der Erfahrung mit dem Ethernet Baustein in den NVidia Chips war
ich skeptisch, weil es bei Asus für den eingebauten ALC Audiochip
("Soundkarte") aber einen angeblichen OS/2 Treiber gibt (und ich meine
alte Karte mangels ISA Sockel nicht mehr brauchen kann), wollte ich
diesen Treiber installieren, in der Hoffnung, nach Monaten wieder eine
CD hören zu können. Weil ich das Kabel zu den Lautsprechern aber unter
der Schreibtischplatte mit anderen zu einer Art Kabelbaum verbunden
habe, konnte ich es leider nicht vorne einfach im CD Laufwerk
einstecken (zu kurz), daher wollte doch die Audiofunktion auf dem
Mainboard in Betrieb nehmen.

Die in der Installationsanweisung des ALC Treibers angebene
Vorgehenesweise bewirkt nichts (über "Multimediaanwendung
installieren"), der Lautsprecher-Stecker im Mainboard sitzt richtig,
kein Ton (Funktion im BIOS natürlich eingeschaltet).

Während dieses Vorganges wird einmal gefragt, wie viele "Pro Audio
Spektrum" (oder so ähnlich) Soundadapter in dem System wären, da
übernimmt man "1" . Durch diesen Namen kam ich nach dem Mißerfolg auf
die Idee, in den systemeigenen Soundtreibern nach zusehen, die bei
"Installation anpassen" in der Liste erscheinen.
Dort taucht auch dieser Name "Pro Audio Spektrum"auf, so dacht ich das
sollte ich versuchen.

Dadurch kam es aber dann zur Katastrophe (keine Ahnung warum), beim
folgenden Startversuch tritt das Problem auf, dass offenbar die WPS
nicht mehr gestartet werden kann, es kommt eine (etwas verkrüppelte)
Meldung, dass das Programm SET RUNWORKPLACE= nicht aufgerufen werden
könne, das dürfte wohl der WPS Start sein (das Programm ist im OS/2
Ordner nach wie vor vorhanden.

Laienhaft dachte ich erst, das wäre was mit ungünstiger Reihenfolge in
der Config.sys oder derart, aber auch das Aktivieren anderer (älterer)
Config.sys Versionen ändert nichts daran, das System geht micht mehr
starten. Dieses Posting schreibe ich notgedrungen auf einem anderen PC
in einem anderen Haus bei Verwandten.

Ich erinnere mich dunkel, dass ich vor 5-6 Jahren mal ein ähnliches
Problem hatte, ich weiß nicht mehr genau was da war, ich glaube ich
musste die INIs mit Makeini neu erzeugen, kann das sein?
Ich meine auch, von diesem Problem in einem Forum vor langer Zeit mal
was gelesen zu haben, weiß aber nichts Genaues mehr.

Dieses System ist ein MCP von der ersten eCS, dabei ist bekanntlich
der blaue Wiederherstellungsschrim durch einen etwas anderen Schrim
ersetzt worden, der bestimme traditionelle Funktionen nicht hat.

Weil ich die böse Erfahrung schon mal gemacht habe, hab ich dann nach
den config.sys Versuchen nichts weiter versucht, weil einer wie ich
dann eher noch mehr kaputtmacht, da bitte ich lieber euch Experten um
Hilfe, ohne euch könnte ich das System schon lange nicht mehr
verwenden.

Wenn die Audiofunktion nicht verwenden kann ist das kein Beinbruch,
wichtig ist, dass der PC wieder geht, den brauche ich dringend.

Wenn die Frage kommt: Nein, den Uniaud-Treiber von Innotek habe ich
nicht probiert, so wie es auf der eCS Homepage scheint, reicht zu
dessen Download der Besitz der eCS 1.0 Lizenz nicht.

Vielen Dank

Gruß

Stefan Rodrian






--
Tschau/Bye
Herbert

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