Re: DRDOS Probleme
- From: Robert Riebisch <Robert.Riebisch@xxxxxxxx>
- Date: Sun, 06 Apr 2008 21:49:10 +0200
Tibor Mocsar wrote:
Bitte ändere "vielleicht" in "auf jeden Fall". Andernfalls erspare uns
bitte weitere "Belehrungen" über die ach so schlechte Qualität von
FreeDOS.
Meine Zeit ist mir viel kostbarer. Ich lerne aus dem Beispiel anderer.
Was soll dann überhaupt diese Diskussion?
Wie ich vor kurzem gelesen habe, gab es zwei Entwickler, die nicht
Von wem redest du?
nur Fehlerberichte, sondern auch Kernelpatches eingereicht haben.
Sie wurden einfach ignoriert, womöglich aus persönlichen Gründen.
Was sollen diese Mutmaßungen?
selbst ein perfektes FreeDOS das könnte. Nach eurer hinkenden Logik
müßte jeder Theaterkritiker zugleich Schauspieler sein.
Du wirst es nicht für möglich halten: Ich würde dem wirklich zustimmen.
(Mal abgesehen davon, daß ich ein LEBEN habe, dessen Inhalt nicht nur
aus Computer besteht.)
So ist das bei FreeDOS-Entwicklern auch. Nur für den Fall, daß du dich
als Ausnahme gesehen hast.
Hatten denn die FreeDOS Entwickler nicht die selben 10 Jahre gehabt
für die Korrektur der bekannten Fehler? Oder hatten sie einfach nur
das Interesse daran verloren? ;-)
Oder haben nur die Anwender immer wieder das Interesse verloren? Warum
soll sich ein FreeDOS-Entwickler mit Bugfixing herumschlagen, wenn er
hinterher doch keinen Tester findet, weil den Anwendern ihre Zeit viel
zu kostbar ist? Auch ein Entwickler hat ein Privatleben.
Es tut mir leid, wenn ich hier den Eindruck erweckt hätte, ich wäre
besessen von einer GUI. Es geht mir viel mehr um die Anwendungen!
Ich brauche leistungsfähige und bequeme Anwendungen, die mir auch
den bequemen und möglichst verlustfreien Datenaustauch mit anderen
Softwaresystemen (vor allem mit Win32 Anwendungen) ermöglichen.
Der 35. MP3 Player für DOS ist mir da keine Hilfe. Ich brauche
also Windows Programme, denn entsprechende DOS Anwendungen gibt
es leider nicht.
Damit wissen wir aber immer noch nicht um welche Anwendungen es sich
handelt.
Aber gerade das ist doch eine Bestätigung meiner Aussage, daß
Open-Source-Projekte nur dann überleben, wenn jeder mitarbeitet.
So einfach ist das nicht. Du kannst nicht aus jedem Interessenten,
d.h. potentiellen Anwendern Mitarbeiter machen. Jeder bringt viel
Ich erlaube mir aber es zu versuchen, gerade wenn sich jemand so
hartnäckig beschwert.
Initiator fachlich gute Arbeit hinterlassen hat. Aus TRIDOS wurde nichts.
(Warum wohl?)
Weil die Leute von DOS kein Multitasking erwarten?
Nehmen wir an, ich bekomme brauchbare Vorschläge bezüglich DOS Software
für meine Zwecke. Diese möchte ich aber in meiner gewohnter Arbeitsweise
in Multitasking verwenden. Das ging mit MS-DOS problemlos mit Hilfe von
Desqview und QEMM. Ich habe kürzlich gelernt, daß FreeDOS ein modernes
System ist, das mit der Zeit geht. Dann müßte es aber auch Multitasking
können, denn das ist eine Technologie, die ca 40 Jahre alt ist!
Erwähnte ich schon fehlende Manpower?
(Nein, ich werde es NICHT ausprobieren.) Pech, daß ich so modern bin
und eine CPU >i80286 habe, denn dann wird QEMM notwendig. QEMM ist
installierbar min. unter MS-DOS, PC-DOS, PTS-DOS und DR/Open-DOS
bis 7.02. Unter FreeDOS nicht. Noch einmal das magische Wort
Was passiert denn? Hast du einen Bug-Report abgesetzt?
--
Robert Riebisch
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