Re: Schade



Sieghard Schicktanz schrieb:
Hallo Markus,

Du schriebst am Tue, 20 Mar 2007 18:20:45 +0100:

Renner war. Verflixt, warum ist C bloß so ein verdammter Dauerbrenner!

Es hat halt ein paar Betriebssysteme hinter sich, an vorderster Front alle
Unices, "natürlich" Windows und noch ein paar andere...

Ja, _dafür_ ist es ja auch geeignet. Aber nicht mal im
Schlechten-Code-Produzieren ist C Meister. Folgender Algorithmus: Renne
soweit es dir in deinem Datentyp möglich ist durch ein Feld mit 10
Elementen und lese und schreibe in die Elemente. Also in Pascal (um
wenigstens halbwegs OnT zu bleiben):

program quatsch;
var a: array [0..9] of byte;
i: longint;

begin
for i := 0 to maxlongint do begin
writeln('a[', i, '] war ', a[i]);
a[i] := 0;
end;
end.

Verschiedene Ergebnisse:
Unter Windows 2000 Professional mit FreePascal 2.0.4 kam ich bis i=8152,
bevor der Code ohne Fehlermeldung rausflog
Unter Linux 2.6.18.2-34-default mit FreePascal 2.0.4 läuft der Code in
einer Endlosschleife von i=0 bis i=12, um dann i wieder auf 0 zu setzen.
Nach Tausch der Variablen in der Reihenfolge läuft der Code bis i=584,
bevor er mit RTE 103 rausfliegt.

Und in C? (Selber Algo)
Win2kP: i=4152
Linux 2.6.18.2-34-default: Endlosschleife, seltsamerweise von i=1 bis
i=10 (nicht von 0 bis 9)

C ist doch ein Waschlappen, oder?
Ach ja, der Pascal-Bleistift wurde ohne -Cr kompiliert (sonst wäre das
ganze ja sinnlos gewesen).

Wenn DrDos besserer Erfolg beschieden gewesen wäre, wäre evtl. Pascal
besser weggekommen - bei dem waren weite Teile der Systemprogramme in
Pascal - von Borland - geschrieben.


Du kennst Systeme... wo wir gerade bei Systemprogrammen sind, kann man
sich irgendwo im Netz die Anforderungen des POSIX an die Kommandos
ansehen? Mir wurde nämlich gesagt, dass z.B. cat keine Argumente nimmt,
laut hiesiger manpage aber schon -- GNU oder POSIX?

Und wieso wird Fortran eigentlich häufiger unterstützt als Pascal? Ich

Weil es Millionen Zeilen Programme für numerische Anwendungen gibt, die
damit geschrieben wurden? Für Anwendungen in "hochkarätigen" Bereichen,
wohlgemerkt, die sich nur mit erheblichem bis enormem Aufwand auf was
anderes umstellen ließen.


Ich würde sagen, fangen wir heute an. Ich halte sowieso nichts davon,
wenn man Jahr-2000-Probleme bei Software aus den 60ern kriegt. Man
sollte manches manchmal neu schreiben. Schon alleine, um nicht die
Vorteile aus 30 Jahren Sprachentwicklung zu verpassen.

man einrückt. Und überhaupt und sowieso. Ich habe gehört, dass es da ein
if gibt, dass drei mögliche Ausgänge hat. Alles in allem nicht wirklich
^^^^das

Wie, noch eins rein? ;-) Ja, ich weiß.

Nicht nur das, es gibt auch ein "berechnetes Goto", d.h. ein Statement, das
abhängig vom Ergebnis eines Ausdrucks eines aus einer Liste von Labels
"anspringt". Das erlaubt sehr "interessante" Konstruktionen...


Und ich hielt

switch(bla)
{
if isprim(bla) {
case 2: case 3: case 5: case 7: default:
do_semthing();
break;
} else {
case 1: case 4: case 6: case 8: case 9:
do_something_different();
}
}

für abenteuerlich. (Ja, das war C)

weist nicht wo die Weltstadt Schkopau liegt? Mit ihren 2000
...
Ja, schon gesehen. Der Miefkreis von Leuna;)
Hey, das liegt auf der anderen Seite von Merseburg! (Lokalpatriotismus,

;-)

Aber mit Deiner Lokalisationsangabe liegst Du schon reichlich abwegig -
de Richtung noch Leiptzsch is ju fost drquare zu dar noch Halle.
Halbwegs... die Richtung nach Leiptzig ist ja fast ? zu mir nach Halle?
So in etwa, oder?
In etwa, von dem Fragezeichen abgesehen. "drquare" "derquer", "quer zu",
also "im rechten Winkel zu". Halle, Schkopau und Leipzig bilden also
angenähert ein rechtwinkliges Dreieck, d'accord?

Hast du ein Glück, dass ich noch nicht rausgefunden habe, wie man unter
Linux russisch tippt. Sonst hätte ich jetzt mit "ponimaju!" geantwortet.
(Habe ich das richtig in Erinnerung gehabt? Hatte seit einem
Dreivierteljahr kein Russisch mehr.)

....
Nebenbei: Meinst du mit Südosten Zwickau, Chemnitz oder Dresden? (So pi

"Ein wenig" weiter, und auch nicht exakt in Kompassrichtung: das alte
Sudetenland.


Och, marginal außerhalb Deutschlands. (Das war es ja schon vor den
Weltkriegen IIRC. So ähnlich wie Wolgadeutschland. Und die leben da seit
Jahrhunderten, und dann kommt irgendsoein Ösi mit Rotzbremse und sagt,
dass die "unbedingt" wieder nach Deutschland müssen. Aber da die nicht
kommen wollen, kommt Deutschland halt dorthin. Und die Deutschen haben
das auch noch geglaubt. *kopfschüttel*)

...
Bei Te_r_a-Bytes ist schon was an Platz geboten (man beachte das
fehlende "r";).
...
Wobei der dann allerdings auch eher zum "Staub aufsammeln" (im
übertragenen Sinn) dienen wird - ich hab' hier inzwischen schon auch
einige Giga an Bytes 'rumlungern (grad' geschaut: so an die 120 belegt),
So viel habe ich nicht mal insgesamt... außer vielleicht mit eingelegter
DVD (passen da 70 GB drauf? Ich habe hier 50 GB Plattenplatz)

DvD? Allenfalls 7, bei zweilagigen, doppelseitigen vielleicht sogar 14.
(Ich hab' 'n DvD-Lw nur im Notebook, und dort auch noch keine drin gehabt,
kann's also nicht aus eigener Erfahrung sagen;)

Dabei gibt's die doch nun schon seit geraumer Zeit... selbst ich hab
mittlerweile ein Laufwerk dafür... wenn auch erst seit den Winterferien
(GRUB hatte sich dazu entschlossen, den Rechner in einer Endlosschleife
aufzuhängen und das CD-LW versagte natürlich im entscheidenden Augenblick)

Aber gräm' Dich nicht - so hast Du die Chance, bedeutend weniger an toten
Daten mit runzuschleppen, und mußt Dich nicht dauernd mit dem Auswuchten
des Platteninhalts befasen;)


Mache ich sowieso nicht: Länger als ein Jahr hat bislang noch keine
OS-Installation gehalten... weil ich bislang meine WLAN-Karte nicht zum
Laufen gekriegt hatte.

...
Wie kann das einen "Kurzen" geben? Allenfalls bei metallgefüllter
Wärmeleitpaste
Was leitet Wärme besser als Metall? Und warum glänzt das Zeug so
metallisch? Oder anders: _Sollte_ da etwa kein Metall drin sein?

Es _gibt_ auch Wärmeleitpaste _ohne_ Metallfüllung. Es gibt aber auch
Kupfer- oder Aluminium-gefüllte.


Ich hatte bislang auch nur eine Tube davon in der Hand. Und die war mit
Alu gefüllt (Kupfer wäre wohl röter gewesen).

- und dann _ist_ der Hersteller für die Dummheit
verantwortlich, sowas Leuten zuzumuten, die vor Schrecken umfallen, wenn
sie sehen, wie jemand an den unisolierten Anschlüsse eines Mainboards
werkelt, aber anschließend ihren Haarfön in die Badewanne mitnehmen...
Auf dass er hinein falle! Aber: der Verursacher des Autounfalls ist also
für den Schock der Gaffer verantwortlich, die kein Blut sehen können?

Es ist nicht mal auszuschließen, daß sowas ähnliches sogar mal passieren
könnte. Allerdings wird dann wohl weniger der Verursacher drankommen als
vielmehr die Hilfskräfte der Hilfsorganisationen.


Aber was haben die damit zu tun, das die Leute am Rand stehen und
zugucken? Ich persönlich halte Katastrophentourismus nicht gerade für
einen Ausdruck des Mitleids ("Guck mal, da hängt einer im Baum, den
Filme ich jetzt mal", statt "...dem helfe ich jetzt mal")

...
Mit 2,6 GHz kriegt also selbst eine Schildkröte (Windows) mit Halsband
(Emulator) Beine. Muss ich mir merken.
Ich fürchte nur, das liegt nicht an den 2,6GHz allein...
Sondern? Auch am Emu? (Ja, ich kenne den Unterschied zwischen QEMU und

Auch, und auch am restlichen System, besonders der Fensterverwaltung. Da
gibt's ein paar, die Speicher fressen, als ob der über wäre. Und für alles
und jedes noch ein paar Prozesschen laufen lassen, damit die CPU sich ja
nicht langweilen müssen soll...


Die staubt doch sonst ein ;-) . Außerdem verwende ich mittlerweile das
KDE nicht mehr und bin dabei, den kdm durch den xdm zu ersetzen. Keine
leichte Aufgabe, wenn _alles_ auf KDE ausgelegt ist. Ich könnte auch die
..xinitrc löschen und nur mit xterm durch die Gegend juckeln. Aber ob da
solche Programme wie Feuerfuchs und Donnervogel mitmachen, weiß ich
nicht. Und ob das überhaupt so klappt, wie ich mir das vorstelle, weiß
ich auch nicht. Ich weiß nur aus der manpage von xinit, was passiert,
wenn keine .xinitrc da ist.

Bochs. Ich habe ihn selbst getestet. Und zwar an Debian, und das _ist_
genügsam.) Am RAM?

Debian? Welche Konfiguration? Mit KDE ist _keine_ Distribution genügsam.

Ohne X. Da guckste, wa? Wie schon geschrieben: Es war ein Unterschied
zwischen Bochs und QEMU. Mit Bochs hat schon die Installation 10 Jahre
zum Laden gebraucht (gut, ich habe nebenher noch gesurft, außerdem war
das unter Windows) aber mit QEMU (vor allen Dingen mit kQEMU) war das
ganze ruckzuck erledigt.

Sicher am RAM, vor allem am RAM - _das_ RAM, das der Emulator kriegt, ist
_weg_ aus dem System, nicht mehr nutzbar, belegt. Wenn dann weniger
übrigbleibt, als das gestartete Speichermonster frißt, fängt die Kiste eben
zu swappen an - und wird l a a a n g s a a m.


Na toll, ich habe aber nur 192 MB davon. Andererseits hat der GBA auch
nicht gerade reichlich RAM. Aber schon da hängt es beim Emulieren. Und
noch was: Unter Windows lief das ganze ohne großartige
Frameskipping-Anweisungen. Liegt das jetzt an der SDL? Zum Glück
funktioniert wenigstens der SNES, sonst wäre ich wohl schon vertrocknet.
Oh, und Homeworld: Cataclysm läuft im Wine hervorragend.
Tschö,
Markus
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