Re: JDBC für MS-Access gesucht
- From: Bernd 'Nexos' Dutkowski <bernd@xxxxxxxxxxxxx>
- Date: Fri, 29 May 2009 03:14:32 +0200
Alexander Veit schrieb:
Hi Felix,
Am 28.05.2009, 20:24 Uhr, schrieb Felix Alter <usenet@xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx>:
wenn ich nach einer Möglichkeit suche, mit Java auf MS-Access
zuzugreifen, finde ich immer nur den Weg über JDBC und dann ODBC.
| 32 Bit
JDBC -> SQL Server -> OLEDB -> Jet
sollte eigentlich auch gehen.
Da das ganze aber auch auf Win64 (mit einer 64-Bit-VM) laufen soll,
besteht dort das Problem des fehlenden 64-Bit-ODBC-Treibers. Daher
suche ich eine Alternative. Wenn ich MS richtig verstanden habe, wird
es nämlich nie einen 64-Bit-ODBC-Treiber für MS-Access geben.
Bei der Suche nach einer Brücke nach OLEDB oder ADO bin ich auch recht
erfolglos gewesen. :-(
Ich zitiere mal Wikipedia (http://en.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Jet_Database_Engine#Future):
"From a data access technology standpoint, Jet is considered a
deprecated technology by Microsoft. ..." [1]
und weiter:
"... The Jet Database Engine will remain 32-bit for the foreseeable
future. Microsoft has no plans to natively support Jet under
64-bit versions of Windows. This means that native 64-bit applications
(such as the 64-bit versions of SQL Server) cannot access data stored
in MDB files through ODBC, OLE DB, or any other means, except through
intermediate 32-bit software (running in WoW64) that acts as a proxy
for the 64 bit client."
Es sollte JDBC sein, um den Umstellungsaufwand klein zu halten. Die
Lizenz sollte kommerzielle Nutzung erlauben, ohne den Source
herausgeben zu müssen.
Ich kann mir nicht vorstellen, warum es sich jemand antun sollte, einen 64-Bit-JDBC-Treiber für eine, vom Hersteller nicht mehr voll unterstützte, In-Process-Datenbankengine, die für den Multiuserbetrieb ungeeignet ist, zu programmieren.
Vom technologischen Standpunkt gesehen muss ich Dir da recht geben:
macht keinen Sinn, macht das "einfach" "richtig".
ABER es gibt da soviel Systeme, die sehr oft das Rückrat einer Firma
bilden, die auf diese, nie dafür vorgesehenen Produkte aus dem Hause
Microsoft aufsetzen, dass es sich durchaus finanziell lohnen kann, da
eine sinnvolle Migrationsstrategie zu bieten. Das Geschäft ist hässlich
aber der Leidensdruck der Kunden kann so hoch sein, dass man damit sehr
viel Geld verdienen kann. Um da aber richtig einzusteigen muss man nicht
"nur" einen JDBC-Treiber bauen sondern auch gleich die ganzen Masken
und Reports in diese Jahrtausend befördern.
bernd
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