Re: Welche Serverhardware fuer VM?
- From: Benjamin Gawert <bgawert@xxxxxx>
- Date: Tue, 19 Feb 2008 22:44:52 +0100
* Jörn Hansch:
Verstehe ich Dich richtig, auf dem Ding sollen 6-7 virtuelle Windowsxp-Maschinen laufen?
Yep - Wobei es allerdings ausserst selten vorkommen wird, dass wirklich alle auch _gleichzeitig_ auf Hochleistung benutzt werden!
Das hättest Du vielleicht erwähnen sollen. Wieviele werden denn max. gleichzeitig genutzt?
Bis auf einen Tag in der Woche gibt es bei uns eine festen Buerozeiten; die VM soll mittels VPN vor allem auch dem "Home Office" dienen.
Das macht aber nur bei einer schnellen Verbindung wirklich Freude.
Pro VM kannst Du mindestens 1GB RAM einrechnen, ich würde der Performance Willen lieber mit 1.5GB rechnen, was bedeutet, dass schon alleine für die VMs schon 7GB - 10.5GB RAM benötigst -> 12GB oder 16GB RAM und ein 64bit-Betriebssystem.
*ups*
Die momentanen Rechner (Clients) haben alle irgendwas um 1,7 Ghz und 512 Ram. Wie kommst du da auf 1-1,5 GB?
Weil nicht nur das in der VM laufende OS Speicher braucht, sondern auch die VM selbst.
Bis zum letzen Jahr tat hier ein NT-Server mit 233Mhz und 32 MB seinen Dienst - bis er dann nach gut 9 Jahren ;-) mit einem handelsueblichen NAS ersetzt wurde.
Aber auf der Kiste liefen wohl kaum mehrere VMs gleichzeitig.
Und grade der geht bei den Datenbankintensiven Zugriffen zunehmend voellig in die Knie - ehrlich gesagt habe ich auch ein bisschen die Hoffnung, dass sich das quasi "von selbst" erledigt, wenn VM und NAS auf einem Rechner liegen.
Nein, wieso sollte es? Den Ressourcenverbrauch hast Du immer, egal ob er auf mehrere Rechner verteilt ist oder auf einem System konsolidiert wurde.
Das wird eng, vor Allem wenn Du kein Spielzeug sondern Server-Hardware willst. Zwei CPUs bedeutet bei intel z.B. FB-DIMM-Speicher (teuer), aber auch mit Opterons kommst Du bei gleicher Leistung nicht billiger. Vom Selbstbau würde ich eh abraten, kauf lieber einen fertigen Server eines Markenherstellers wie HP oder Dell.
Genau so etwas schwebt mir vor. Wobei mir leider noch nicht ganz klar ist, was wir da eigentlich genau brauchen :-/
Wie Frank-Christian ja schon angemerkt hat, wäre vermutlich der Einsatz eines Terminal-Servers besser als dieVirtualisierung der Clients über eine VM, denn das braucht weniger Ressourcen, und wirklich Sinn macht die Virtualisierung der Clients ja eigentlich auch nicht.
Für einen Terminalserver kannst Du mit weniger RAM auskommen (4GB bei max 4-5 gleichzeitigen Clients, 6GB wenn alle 7 Clients gleichzeitig arbeiten), auch hier sollte ein 64bit-OS ran.
Benjamin
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