Re: Verantwortlichkeit eines Fachhändlers
- From: Gitano <0xb8968b9e9190@xxxxxxxxxxxxxx>
- Date: Sat, 18 Aug 2007 16:38:08 +0200
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Jan Heichler schrieb:
ich weiss... ziemlich späte Antwort, aber ich habe Systeme gesehen die
2 Wochen Memtest machten und keine Fehler brachten - es war trotzdem
defekter Speicher drin. Was war das Problem: man muss auch mal die
CPUs belasten damit manche Fehler auftreten. Kann durchaus ein
Seiteneffekt der Temperatur sein.
In welcher Weise hat sich die CPU-Belastung auf den Speicher ausgewirkt?
Rein thermisch? Das läßt sich auch simulieren während memtest läuft.
Ich verwende kein memtest mehr. Das interessanteste ist noch der
Adresstest am Anfang. Aber damit kann man maximal ein völlig defektes
Modul identifizieren.
Meine Erfahrungen sind ganz andere. Bekomme ich einen defekten Rechner
auf den Tisch, ist memtest der erste Streßtest. Und ja - ich habe damit
schon mehrfach Speicherfehler erst nach längerer Testphase gefunden.
Rechner mit allen CPUs/Kernen unter Last und ein Programm verwenden
welches "den ganzen" Speicher zum rechnen verwendet. Läuft das 2 tage
stabil, dann kannst du eigentlich davon ausgehen das der Speicher okay
ist.
Diese Aussage ist genauso wertvoll wie die Aussage: "Wenn memtest keinen
Fehler findet ist der Speicher in Ordnung."
Tritt während deines beschriebenen Tests ein Fehler auf, stehst du
wieder am Anfang, denn eine Lokalierung des Fehlers ist damit nicht möglich.
Natürlich kann auch das dumm laufen und die gekippten Bits sind immer
in einem Datenbereich und fallen nie auf. Aber man kann Speichermodule
eben nicht 100% testen.
Das hat auch niemand behauptet, aber wenn memtest einen Speicherfehler
meldet, hat man jedenfalls einen ersten Anhaltspunkt.
Preisfrage: Rechner bootet normal, memtest läuft > 24 Std. fehlerfrei,
beim nächsten Bootvorgang bleibt der Rechner mit 'BIOS-Checksum Error'
hängen. Was war defekt?
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Version: GnuPG v1.4.6 (GNU/Linux)
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=41p6
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