Re: Selbstbau-NAS - bitte um Empfehlungen oder Kritik
- From: klinkhi <klinkhi@xxxxxx>
- Date: Mon, 21 Sep 2009 04:55:26 -0700 (PDT)
On 15 Sep., 03:34, Fritz Rutz <schn...@xxxxxx> wrote:
On Mon, 14 Sep 2009 21:57:01 +0200, Christoph Purrucker wrote:
Fritz Rutz schrieb:
Ich wuerde noch das Thecus 4100Pro in die Runde werfen. Kostet leer um
die 400 Euro, ist mit einem AMD Geode ausgeruestet (nicht ganz so
performant wie ein Atom) und bietet 4 Schaechte. Wie bei Dir war mir
das Qnap zu teuer.
Also statt einem leeren Geode-NAS für 400 Euro würde ich lieber das Acer
Aspire easyStore H340 nehmen, ein 4-Schacht-Atom-230
-"Windows-Home-Server". Das kostet beim Blödmarkt 399 Euro inklusive
zweier 1TB WD Caviar Green-Platten. Im Versand gibts für das Geld
erstaunlicherweise nur 2x750GB inklusive.
Da bereits der OP das Easystore genannt hat, habe ich es nicht mehr
erwaehnt und das Thecus als Alternative zum Qnap genannt. Wie Du
bereits schreibst, ist das Preis/Leistungsverhaeltnis beim H340 sehr
gut. Leider gibt es das E?asystore in Japan nur mit japanischem WHS
und im Vergleich zu Deutschland relativ teuer. Das hat mich dann davon
abgehalten es zu kaufen. Das Thecus hat zum Glueck ein mehrsprachiges
OS und deshalb war das einrichten kein Problem (es reicht, wenn ich
schon das WLAN auf japanisch einrichten darf).
Mit dem Server kannman dank x86er Technik und 2GB RAM sehr viel
anfangen. Zum Beispiel geht Ubuntu drauf (man kann dann viel basteln).
Alternativ sollte auch das FreeNAS von einem USB-Stick booten:
FreeNAS mit 2GB RAM und mehreren Platten mit ZFS: Das macht echt was her
(ZFS braucht viel RAM, um richtig rund zu laufen, bietet dann aber
Features, dass Dir die Augen aufgehen:
http://www.nospam-domain.de/wiki/themen/freebsd_zfs).
Leider habe ich nicht mehr die Zeit um sowas selber aufzusetzen,
deshalb bevorzuge ich eine Fertigloesung die einigermassen
uebrschaubar konfigurierbar ist (ich werde langsam wirklich alt :-( )
Gruss
Fritz
Hallo Zusammen,
ich hab am Wochenende mal was zusammengebaut:
- Das Sharkoon Temtation Gehäuse, da reichlich Platz und die
Seitenteile gelocht wegen Belüftung
- als Mainboard das POV 330-1 mit einem Atom 330 Dual-Prozessor (unter
Windows dank Hyperthreading 4 Kerne), damit sicherlich ausreichend
Power auch für andere Aufgaben außer NAS!
- Windows 7 (64bit), erkennt nach einem Treiberdownload von NVidia
alle Komponenten einwandfrei (bitte keine Diskussionen, ob es das
richtige BS für ein NAS ist, es sollte mal zum Testen sein!)
- 2 Festplatten 2 TB WD Green und 2 Festplatten Samsung Eco 2 TB
- Corsair Netzteil 400 W (sicher reichlich überdimensioniert, aber
ausschlaggebend war dafür: 6 SATA Stecker und 80+ Zertifizierung -
außerdem braucht das Netzteil ja keine 400W ;-) )
- einen Dawicontrol DC6510 Portmultiplikator, sollte mir aus einer
SATA-Schnittstelle noch 5 weitere zaubern!
- alternativ einen älteren Promise TX4200 PCI Raid Controller, falls
der DC6510 nicht funktionieren sollte.
Ergebnisse:
- Das Gehäuse finde ich wirklich äußerst gelungen. Zwar etwas
scharfkantig, aber stabil und die Plattenkäfige rechts und links sind
gummigelagert! Die Platten sind kaum zu hören.
- Das Mainboard hat einen leider gut hörbaren Lüfter auf der CPU, läßt
sich auch ohne betreiben, allerdings wird mir die CPU dann zu heiß.
Werde ich noch durch etwas anderes ersetzen müssen...
- der Portmultiplikator kam in den freien 3,5" Schacht im Gehäuse,
ließ sich recht ordentlich verkabeln. Leider wurde er bzw. die Platten
am DC6510 leider nicht erkannt. Hab die Einstellungen im BIOS
durchprobiert, weder im SATA, noch RAID oder AHCI Modus wollten
Platten erkennen.
- Hab eine 160 GB Platte am internen SATA POrt für die BS Installation
genutzt, keine Probleme.
- Alternativ habe ich mal den TX4200 eingebaut. Auch hieran
funktioniert der DC6510 leider nicht. Daher dann die 2 TB PLatten an
den TX4200 direkt angeschlossen. Raid Controller erkennt die Platten,
kann aber immer nur eine 2 TB Platte in einem JBOD einbinden.
- Leider gibt es für die ganzen Promise Controller wohl keine Vista
(oder eben Windows 7) Treiber. In einem Forum hieß es, man könne die
Windows 64-Bit-Treiber nehmen! OK, Windows erkennt den Controller,
aber keine Platten :-( Werde heute abend mal versuchen, ein passendes
Stückchen Software dafür aufzutreiben und wieder berichten.
Alternativ käm wohl nur der Dawicontrol DC-3410 in Betracht (RAID
abschaltbar), der dann sowohl Treiber für Vista (und damit auch für
Windows 7) mitbringt, aber auch mit dem DC6510 Portmultiplikator
einwandfrei funktionieren soll. Das hieße dann, ein System mit
4* internen SATA (davon werde ich 2 als E-SATA herausführen)
4* RAID SATA bzw.
3* RAID SATA + 5 SATA am Portmultiplikator
Dann kann ich auch ein paar Zahlen liefern, was den Netzwerk- /
Festplattendurchsatz angeht.
Gruß
Klinkhi
.
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