Re: "Einfache" externe RAID-Systeme für 19"-Rack
- From: Shinji Ikari <shinji@xxxxxxx>
- Date: 12 Feb 2006 14:31:36 -0600
Guten Tag.
Ulrich Mindrup <ulrich.mindrup@xxxxxxx> schrieb:
Da stellt sich wieder die Frage, was gebraucht wird.Der alte Server ist ein einfaches System mit Adaptec 2100S und drei
Wieviele GB/TB sollen denn zur Verfuegung stehen?
Wie hoch muss die Ausfallsicherheot sein?
Sind weitere Backupkonzepte vorhanden?
U160-Festplatten mit je 18GB, die als RAID5 laufen.
Also waere ein normales System mit einem 3Ware und ein paar HDD (3
oder 4 Stueck mit 100 oder mehr GB), beid er aktueollen Anforderung
vollkommen ausreichend. Wieso kommst Du dann immer auf so komisch hohe
Preise oder Preisrahmen?
Bisher sind wir mit
20 GB für die Home-Verzeichnisse ausgekommen. Mittlerweile sind wir dort
allerdings an unsere Grenzen gestoßen, da die Schülerinnen und Schüler
in immer mehr Bildungsgängen individuelle Home-Verzeichnisse bekommen
und nicht mehr wie früher mit Disketten arbeiten. Generell liegt die
Quota bei 30 MB, in begründeten Fällen wird sie auf 50 MB erhöht.
Wenn ich Dein anderes Posting Message-ID:
<458ddsF5a114U1@xxxxxxxxxxxxxx>
richtig sehe sind es bis zu 3000 Schueler/Innen. Wenn die bis jetzt
schon 3000x20GB hatten, dann war das nicht auf dem genannten Server
abgelegt.
60.000GB = 60TB Nutzkapazitaet habt Ihr bis jetzt nicht mit 3x18GB im
Raid5 hergestellt.
Im Falle eines Schreibfehlers (MB und nicht GB) sind 3000x20MB immer
noch 60.000 MB. Diese rund 60GB sind heutzutage keinerlei Problem fuer
1 HDD. Wenn Ihr moeglichst wenig Geld ausgeben wollt, reicht auch
Raid1 mit 2x400 oder 2x500GB.
Somit muss ich noch einmal fragen: Was braucht Ihr zukuenftig?
3000x50MB = 150.000 MB = 150 GB? DIese Menge ist bei vorhandener
restlicher Raid1 Hardware mit 2 HDD aus dem Laden keinerlei Problem.
Selbst, wenn die restliche Hardware neu gekauft werden muesste, waere
es sogar mit billigen Software-unterstuetzten-Hardwarekontrollern +
Standard MoBo + Prozessor+Ram+19" Gehaeuse moeglich.
Ich verstehe Dein Problem nicht.
Falls
nicht Anwendungen hinzukommen, die weitaus mehr Platz benötigen sollten
wir noch einige Zeit mit etwa 100 GB hinkommen. Eine verlässliche
Prognose möchte ich hierzu aber nicht abgeben.
Mit 2x400GB HDD haettet Ihr noch 250GB extra Platz zu den 3000x50MB
Homeverzeichnissen.
Wir sind eine Schule, kein Wirtschaftsbetrieb.
Und trotzdem sollte doch bekannt sein, was Ihr habt und was ihr
braucht.
Alles, was ich bis jetzt gelesen habe, klingt fuer mich wie ein klar
definierter Anwendungszweck (eben rund 150GB fuer die lieben Schueler)
und einen Lehrer, der der Meinung ist, eigentlich gleich einen
Supercomputer hinstellen zu wollen.
Klar, wenn 3000 Schueler gleichzeitig ihre 50MB haben wollen, geht die
Maschine in die knie, aber besser hattet Ihr es bis jetzt auch nicht
und wenn Du willst sind selbst 2 oder gar 4 solche Systeme mit Raid1
und je 2 HDD finanziell noch weit unterhalb der 'mal genannten 6kEuro.
Verzeih mir, aber ich verstehe bis jetzt immer noch nocht, warum Du
mit Vorstellungen im bereich einer Serverfarm kommst, wenn der
Anwendungszweck sich mit normalen und nicht einmal so teuren
Komponenten erschlagen laesst.
Sind die 3000 Arbeitsplaetze Thinclients, die die Rechenarbeit auf dem
Server machen lassen oder warum willst Du so ueberdimensionieren?
Ein Ausfall von den jetzt
erlebten Ausmaßen tut uns deshalb zwar weh, er bringt uns aber nicht um.
Er sollte Euch aber zeigen, dass Eure Ausfallsicherheit ziemlich
schlecht konzipiert war. Selbst ein zweiter solcher Server
(schliesslich ist der gerade ausgefallene Server bei Euch aus
aktueller Sicht nicht exotisch oder teuer gewesen) in einem anderen
Raum wuerde Euer netz in Kuerze wieder stemmen koennen.
Ich bin nur Privat, aber selbst ich habe meine Fileserver in
getrennten Raeumen und diese mit GBit Ethernet verbunden. Sie haben
(mit einem zeitlichen Unterschied von einigen Tagen) fast immer den
gleichen Datenbestand.
Faellt einer aus (Wasserrohrbruch in einem Keller oder andere simple
Probleme), brauche ich rund 10 Minuten um dennoch den letzten
Sicherungsstand ohne Einschraenkungen allen meinen anderen Rechnern
zur Verfuegung zu stellen.
Erst ein hausweit zutreffendes Problem (Blitzeinschlag oder so) wuerde
mich in Bedraengniss bringen.
Mich wundert nur, dass man soche minimalen Anforderungen bei Euch
anscheinend nicht bedacht hat.
Bisher haben wir die Daten aus den Schülerverzeichnissen jeweils nachts
auf einen anderen Server gesichert. Vom Server habe ich ein
vollständiges Backup inclusive Systemstatus von letzter Woche.
Dann koenntest Du den "anderen" Server doch jetzt als Hauptserver
anbinden und haettest eben erst'mal etws zeit, bis die Sache mit der
Versicherung geklaert ist.
Allerdings müßte ich ggf. identische Hardware auftreiben. Mainboard,
etc.haben wir eventuell im Haus, den Adapec 2100 jedoch nicht.
1. Warum identische (und zum Teil veraltete) Hardware?
2. Warum ausgerechnet diesen Adaptec-Kontroller?
3. Warum die Hektik? Habt Ihr genug PC im den Server provisorisch zu
ersetzen? Dann koennen eben nur 2995 Schueler gleichzeitig an Ihre
Daten, aber dann habt ihr immer noch 5 PC um damit den Server
uebergangsweise zu ersetzen.
Wenn es ein ext, Raid sein soll, hat es "Eigenintelligenz" zu haben.Was ich meinte war RAID-5-fähiger SCSI-Controller im Servergehäuse,
Wenn es kein ext. Raid sein soll, muss es nur ein 'Plattenstapel'
sein. Dann braucht man die "Intelligenz" aber im PC.
Was soll es denn nun werden?
Festplatten im externen 19"-Gehäuse darunter oder darüber,
Also einen PC und mehrere Plattenstapel.
Anbindung
über LVD. Hot-Spare wäre schön, Hot-Swap ist nicht unbedingt notwendig.
Und auch hier sehe ich wieder nur den Wunsch eines Lehrers zu einem
Supercomputer, den ich in der genannten Anforderung 3000x50MB
irgendwie nicht wiederfinde. Lagert Ihr auch noch die photografische
Bibliothek auf den Rechnern oder wofuer willst Du mit den groessten
Kannonen auf winzige Spatzen schiessen?
Dann sollte man eben nicht mit Begriffen und GroessenordnungenIch war davon ausgegangen, dass "Serverfarmen" heute in der Regel mit
hantieren, die auch fuer Serverfarmen gedacht sind.
Lösungen wie SAN, etc. arbeiten.
Koennen sie, aber diese SAN oder auch NAS sind ja auch nichts anderes
als ein Computer mit Plattenstapeln.
Die Grundzüge von RAID sind mir durchaus bekannt, soweit es RAID0, 1
oder 5 betrifft.
Also sollte ja klar sein, dass Man auch schon mit kleineren mitteln
das erreichen kann.
Nebenbei: Warum gibst Du anzahlen von HDD an? Wie waere es, wenn DuIch wollte damit ausdrücken, dass die Lösungen die ich im Netz gefunden
angibst, wieviel Nutzplatz aktuell benoetigt wird und bis wohin denn
realistisch aufruestbar sein sollte?
hatte für uns eigentlich viel zu groß sind. Wir würden mit einer Lösung
z.B. mit drei Platten je 74 GB in RAID5 vermutlich auf einige Jahre gut
auskommen. Gut 140 GB wären etwa das siebenfache von dem Platz, den wir
im Augenblick haben.
Und nun rechne ich 'mal in normalen Komponenten:
Du gehst also von rund 140GB aus und scheinst auf HDD GRoessen von
rund 74GB zu setzen (ich vermute die SATA Raptoren fuer rund 150-200
Euro/Stueck sind gemeint).
Du willst Raid5 mit 3 HDD. Dazu benoetigst Du einen geeigneten
Kontroller (teuer) oder ein Softwareraid.
Was spricht gegen 4 HDD und dafuer einen normalen Kontroller mit
Raid1(0)?
Das Problem ist, dass wir von dem Wasserschaden völlig überraschend
erwischt worden sind. Zwar wusste ich natürlich von den Bauarbeiten, ich
habe aber einfach nicht daran gedacht dass so etwas passieren könnte.
Das aendert doch nichts daran, das Ihr bestimmt fuer eine
Uebergangszeit irgendwo ein paar PC aus einem Schulungsraum nehmen und
erstmal als Serverersatz verwenden koennt. Dann habt Ihr zeit um die
Anforderungen und moeglichen Loesungen zu sortieren. Jetzt etwas eilig
uebers Knie zu brechen bringt nicht immer eine gute Loesung.
Andererseits möchte ich aber auch kein Provisorium
sondern eine Lösung mit der wir die nächsten drei bis fünf Jahre gut
leben können.
und eine "GUTE" Loesung benoetigt etwas Zeit fuer Planung.
--
MfG, Shinji
P.S.:Mails >141kB & <155kB werden wegen Virusverdacht sofort geloescht.
.
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