Re: "Einfache" externe RAID-Systeme für 19"-Rack



Shinji Ikari schrieb:
Guten Tag.

Ulrich Mindrup <ulrich.mindrup@xxxxxxx> schrieb:

Allerdings verfügen die Systeme lediglich über IDE-Festplatten und ermöglichen damit maximal RAID1.

Nur um diese generelle Aussage ins rechte Licht zu ruecken: IDE (egal
ob PATA oder SATA) sind sehr wohl auch in der Lage fuer Raid5 oder so
eingesetzt zu werden.

Das ist mir schon klar. Allerdings haben diese Systeme nur Platz für zwei Festplatten, damit ist maximal eine Spiegelung möglich ;-)


Was ich bisher gefunden habe erscheint mir für unsere Zwecke deutlich "oversized".

Da stellt sich wieder die Frage, was gebraucht wird.
Wieviele GB/TB sollen denn zur Verfuegung stehen?
Wie hoch muss die Ausfallsicherheot sein?
Sind weitere Backupkonzepte vorhanden?
etc...

Der alte Server ist ein einfaches System mit Adaptec 2100S und drei U160-Festplatten mit je 18GB, die als RAID5 laufen. Bisher sind wir mit 20 GB für die Home-Verzeichnisse ausgekommen. Mittlerweile sind wir dort allerdings an unsere Grenzen gestoßen, da die Schülerinnen und Schüler in immer mehr Bildungsgängen individuelle Home-Verzeichnisse bekommen und nicht mehr wie früher mit Disketten arbeiten. Generell liegt die Quota bei 30 MB, in begründeten Fällen wird sie auf 50 MB erhöht. Falls nicht Anwendungen hinzukommen, die weitaus mehr Platz benötigen sollten wir noch einige Zeit mit etwa 100 GB hinkommen. Eine verlässliche Prognose möchte ich hierzu aber nicht abgeben.

Wir sind eine Schule, kein Wirtschaftsbetrieb. Ein Ausfall von den jetzt erlebten Ausmaßen tut uns deshalb zwar weh, er bringt uns aber nicht um. Bisher haben wir die Daten aus den Schülerverzeichnissen jeweils nachts auf einen anderen Server gesichert. Vom Server habe ich ein vollständiges Backup inclusive Systemstatus von letzter Woche. Allerdings müßte ich ggf. identische Hardware auftreiben. Mainboard, etc.haben wir eventuell im Haus, den Adapec 2100 jedoch nicht.


Wenn es ein ext, Raid sein soll, hat es "Eigenintelligenz" zu haben.
Wenn es kein ext. Raid sein soll, muss es nur ein 'Plattenstapel'
sein. Dann braucht man die "Intelligenz" aber im PC.
Was soll es denn nun werden?

Was ich meinte war RAID-5-fähiger SCSI-Controller im Servergehäuse, Festplatten im externen 19"-Gehäuse darunter oder darüber, Anbindung über LVD. Hot-Spare wäre schön, Hot-Swap ist nicht unbedingt notwendig.


Dann sollte man eben nicht mit Begriffen und Groessenordnungen
hantieren, die auch fuer Serverfarmen gedacht sind.

Ich war davon ausgegangen, dass "Serverfarmen" heute in der Regel mit Lösungen wie SAN, etc. arbeiten.

Skalierbar im bezug auf Groesse kann schon ein System mit normalen
("intelligenten") Raidkontrolern sein, diesich eben erweitern lassen.
redundant ist bei vernuenftigem Raid gewaehrleistet, weil RAID eben
"Redzundant Array of Inexpensive Disks" heisst und solange man nicht
Striping mit Raid verwechselt eben Redundenz hat.

Die Grundzüge von RAID sind mir durchaus bekannt, soweit es RAID0, 1 oder 5 betrifft.


Nebenbei: Warum gibst Du anzahlen von HDD an? Wie waere es, wenn Du
angibst, wieviel Nutzplatz aktuell benoetigt wird und bis wohin denn
realistisch aufruestbar sein sollte?

Ich wollte damit ausdrücken, dass die Lösungen die ich im Netz gefunden hatte für uns eigentlich viel zu groß sind. Wir würden mit einer Lösung z.B. mit drei Platten je 74 GB in RAID5 vermutlich auf einige Jahre gut auskommen. Gut 140 GB wären etwa das siebenfache von dem Platz, den wir im Augenblick haben. Eine vierte Platte als Hot Spare ware nicht schlecht, muss aber nicht unbedingt sein.

Das Problem ist, dass wir von dem Wasserschaden völlig überraschend erwischt worden sind. Zwar wusste ich natürlich von den Bauarbeiten, ich habe aber einfach nicht daran gedacht dass so etwas passieren könnte.

Nun müssen wir einerseits unser Schulnetz so schnell wie möglich wieder einsatzfähig machen. Andererseits möchte ich aber auch kein Provisorium sondern eine Lösung mit der wir die nächsten drei bis fünf Jahre gut leben können.

Grüße

Ulrich
.



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