Re: skalierbares und redundantes Speichersystem



Steffen Bruns:

Würdest Du den Ist-Zustand (Server samt Anbindung an die Clients) noch
mal näher beschreiben?

Ca. 130 Clients an 7 Switches, die selber an einem Switch verbunden sind.
Bis hierhin war's 100MBit dann geht's vom zentralen Switch auf ein 1GBit
Switch an dem auch der Server hängt. Der Server selbst ist 'ne Linuxkiste
mit Samba und 4 Platten im Raid-5 bei denen bald der 1TB erschöpft ist und
auch kein weiterer Kanal für 'ne neue Platte frei ist. So wurd's mir
zumindest erklärt. Das Problem ist das ich jetzt die dritte Generation nach
den Urvätern dieser Topologie bin und keine wirkliche Dokumentation
vorhanden ist.

Euch scheint es ja primär auf Platz anzukommen - da ist SCSI bzw. dessen
Abwandelungen schlichtweg zu teuer.

Und vorallem aber um Skalierbarkeit. D.h. den Platz zu erhöhen soll auch in
Zukunft ohne Probleme sein und für den Endnutzer transparent.

Ich würde mich da insgesamt in Richtung easyRAID (bspw. aus Richtung
Starline) orientieren: mit einer 12-Laufwerkslösung wie dem Q12 oder gar
dem Q16 solltet Ihr mit acht Laufwerken im RAID5 um 300 GB erst einmal
ausreichend Platz haben. Später wäre dann noch Platz für mindestens
weitere vier Laufwerke - wenn bspw. die 500er Platten noch günstiger
sind ...

Und wie geht's danach weiter?

Alternativ bauen bspw. www.happyware.de auf Supermicro-Basis sehr
interessante Server mit bis zu 15 internen Platten - auch auf Open-E
NAS-Basis.

Also ich habe mir jetzt auf Wikipedia die Artikel zu NAS, SAN, FC und iSCSI
reingezogen und verstehe nicht ganz die Unterschiede zwischen SAN und NAS.

Besteht so ein NAS aus Servern die miteinander für einen Client (in unserem
Fall der Samba-Server) ein großes Blockdevice darstellt?

Da bislang wohl kein großer Wert auf ein Backup gelegt wurde, das
Geschrei bei einem Datenverlust aber doch wohl groß wäre, würde ich das
nicht außer Acht lassen:

Ja, das muss bei einer Sitzung mal besprochen werden.

Dazu würde ich u. U. erwägen, Euren alten Server ein wenig mit
Plattenplatz aufzurüsten und per (Software-?)RAID und ebenfalls
schneller Netzwerkanbindung als Backup-Server einzusetzen ... Das dürfte
preislich dann immer noch in Eurem Budget liegen.

Naja, das scheitert schon daran dass der alte irgendwann nicht mehr genug
Plattenplatz für alle Daten haben wird. Nö, ich denke da kommen dann
Bandgeräte in Verbindung mit einem inkrementellem Backup hin. Aber das muss
erstmal bewilligt werden und ist im Moment nicht akut.
--
http://hommingberger-gepardenforelle.malkusch.de/
.



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