Re: Sinnvollste Backup-Variante mehrerer älterer Rechner ?




Wolf Reimann schrieb:

> "Schnell wieder herstellen können" ... "Geschwindigkeit ist nicht das
> Kriterium". Widerspruch! ;-)

1:0 für Dich
Ich meinte die Geschwindigkeit beim Sichern. Herstellen soll schon
innerhalb einer überschaubaren Zeit klappen ( sagen wir mal: einen
Abend ... )


> Bzw. für das komplette System, annähernd 60
> GB, geschlagene 15 Stunden (bzw. von den genannten Zeiträumen die
> Hälfte, wenn die Komprimierung gut funktioniert)? Wenn es denn USB
> sein soll: hindert dich denn dann irgendetwas daran, für den
> gestiegenen Komfort nur 15 Euro in eine gute USB 2.0-Karte (ich
> bevorzuge NEC-Chips) zu investieren?

Nein. Gute Idee...

> Ich persönlich automatisiere so etwas ja gerne und lege das in die
> Nacht bzw. den frühen Morgen. Da du schon zwei Rechner vernetzt hast,
> würde ich wie mein Vorposter schon vorgeschlagen hat lieber einen
> extra Rechner ins Netzwerk noch dazunehmen, der sich um die Backups
> kümmert. So ein extra Rechner muss auch nicht viel teurer sein als ein
> vernünftiges externes Festplattengehäuse. Ich habe vor ein paar
> Monaten einen kompakten P2-400 gekauft, alles on-Board, aber noch über
> 2 PCI-Slots erweiterbar, stabiler BX-Chipsatz, guter
> Intel-Netzwerkchip, mit 256MB RAM für 25 Euro inkl. Versandkosten.
> Wenn ich es wollte, könnte ich den z. B. so konfigurieren, dass die
> anderen Rechner im Netz ihn nachts zu einer festgelegten Zeit
> anschalten (via Wake-on-LAN, der PC selbst hat aber auch ein gut
> implementiertes ACPI, kann sich also auch selbst zeitgesteuert
> aktivieren), auf ihn ihre Backups speichern, und ihn (und sich selbst,
> wenn ich nicht mal wieder gerade zufällig dahintersitze ;-) dann
> wieder ausschalten.

Super - wenn's denn alles in der Praxis so flutscht wie es sich in der
Theorie liest...


> Backup-Software wie True Image speichert die Daten in Images. Da steckt
> dann also beispielsweise eine Partition in einer einzigen Datei. Hier,
> diese alte Version 6.0 (aktuell ist 9.0) von True Image kannst du ja
> einfach mal ausprobieren:
Geht die 6.0 auch übers Netzwerk ?

> Für die Sicherung von Systempartitionen bevorzuge ich True Image. Ist
> schnell, komprimiert die Daten in der Regel auf die Hälfte, und kann
> auch im laufenden Betrieb die Systempartition sichern, der Rechner
> braucht nicht extra heruntergefahren werden. Nachteil dieser Art von
> Sicherungen: Ist im Allgemeinen (ich spreche jetzt hier nicht
> spezifisch von True Image) schon oft genug vorgekommen, dass sich
> Backup-Sitzungen plötzlich nicht mehr zurückspielen ließen, weil die
> Images, die die Backupsoftware erstellt hat, irgendwie kaputt waren.

Habe bereits mehrfach gelesen, dass man das dann mal ausprobieren
solle.. Jedoch WIE ??? Wenn man dann den RESTORE fährt, dann macht man
sich doch das Ursprungssystem platt, was ja noch läuft ?!?! Oder gibt
es sowas wie einen "Probelauf" bei sowas ????

> Da würde ich
> niemals einzig nur auf True Image oder Konsorten vertrauen, dafür sind
> mir meine Daten zu wertvoll.

Jepp - das hört sich schon sinnvoll an: IMAGE plus BACKUP der
Nutzdaten...

> Auch die dort vorgeschlagene
> Backupstrategie halte ich für sinnvoll, vor allem für die
> persönlichen Daten (ein Betriebssystem lässt sich neu installieren,
> die Fotos vom neugeborenen Familienmitglied lassen sich aber nicht
> nochmal schießen).

Stimmt - bin gerade bei Foto 1735 angekommen ( seit 2001 ) :-)
Plus Musik etc. etc.


Zur Software-Frage: Ich würde dir erst mal
> empfehlen, Datensammlungen und Software-Installationen auf deinen
> Partitionen strikt zu trennen, wenn das noch nicht passiert ist.

Doch doch - soweit bin ich schon...

.



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