Re: HD kühlen - aber wie?



On the seventh day, Jürgen Vetter wrote...

> nachdem ich nun meine ersten 7200 UDM-Platten habe, die im Neuzustand
> noch sehr leise sind, was sich wahrscheinlich mit der Zeit ändert, wie
> ich aus eigene Erfahrung bei alten HDs berichten kann,

seit FDBs dürfte sich die Lautstärke nur noch unwesentlich vergrößern.

> habe ich akut ein Temperaturproblem.
>
> Die Platten gehen schnell auf mehr als 40 Grad über, sogar bereits an
> die 59 Grad, wie ich schon in einem anderem Thread geschrieben habe. Die
> Aussage vom Support des Komplettrechners ist zwar nett aber nicht
> beruhigend. Ich suche gerade nach Kühlungsmöglichkeiten, die keinen
> Krach machen.

Kühlung bedeutet Abtransport der entstehenden Abwärme. Inwieweit das
geräuschlos machbar ist kann man sich an einem Finger abzählen.

> Geld spielt keine primäre Rolle. Primäre Rolle soll
> Kühlung bei wenig Geräusch sein.
>
> praktisch geräuschlos gibt es eine Variante von Zahlmann zu kaufen,
> doch was taugt die wirklich?
>
> http://www.pcsilent.de/depd_zalman_festplatten_kuehler_zm2hc2-zm2hc2.asp?p1=gruppe&p2=festplatten_kuehlung

alle entstehende Abwärme muss weg. Es gibt zwei Bereiche, wo Energie
verlustig geht: 1. in der Elektronik an der Unterseite der Platine [1],
2. durch die Mechanik (Kopfbewegungen, Reibung, usw), was
hauptsächlich über die Seitenwände abgegeben wird.

Ich kenne den Kühler nicht, aber Du kannst Dir selbst Deine Frage
beantworten, wenn Du überlegst, ob dieser Kühler _beide_ Wärmequellen
kühlen kann.

Bei der Wasserkühlung z.B. ver"gessen" viele Leute leider gerne, dass nicht
nur die CPU an sich gekühlt werden muss, sondern dass auch Elkos,
Spannungsregler, North- u. Southbridge usw. gerne im Luftstrom stünden...

> Bei dem Anbieter (das ist jetzt keine Werbung, ist mir bei google halt
> nur über den Weg gelaufen, gibt es noch weitere Varianten).
>
> Ich habe keinerlei Erfahrungen mit Festplattenkühlung, da dies bisher
> nicht notwendig war. Was ist zu empfehlen.

ein ganz leichter Luftzug. Der kleinste Papst bei 5V (obwohl ich letztens
bei Segor so einen Typen gar nicht bekam, nur 12V-Teile, aber die sind ja
nun leise genug... :-) ) ist genug.

> Der Königsweg, für mich die Wasserkühlung, steht aber zunächst nicht zur
> Diskussion. Das dürfte in einem Scaleogehäuse unmöglich sein und die
> Frage ist, ob eine Wasserkühlung effektiver, gleich laut/leise und teuer
> ist, oder doch?

Ein Scaleo-Gehäuse und Wasserkühlung? Irgendwie lächerlich. Außerdem behebt
das das Problem nicht (welches das Gehäuse zu sein scheint)... :-)

> Außerdem scheue ich das Risiko eines Defektes oder Falschmontage einer
> Wasserkühlung. Wasser und Elektronik verträgt sich so gut wie Katze und
> Hund, nicht wahr?

Wasser wird soweit ich weiß gar nicht mehr unbedingt benutzt. Aber egal:
Trocken ist mir meine Elektronik auch am liebsten. Wenn ich ein Aquarium
wollte, stellte ich mir eines hin... ;-)

Fußnoten:
=========
[1] a propos: mittlerweile verstehe ich HP, dass in vielen Vectras
damals die Platten kopfseitig verbaut wurden: das kommt der
Strömungsrichtung der an der Platinenseite erwärmten Luft deutlich
entgegen

--
mit freundlichen Grüßen/with kind regards
Christian Dürrhauer, Institute of Geography, FU Berlin

I'm not suppsed to be here, sir. I'm.....supposed to be dead! -
Tasha Yar, "Star Trek: The Next Generation, (Yesterday's
Enterprise)"
.



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