Re: Lektion gelernt: NIE WIEDER KABEL UMSTECKEN!!



Hallo Alan,

Alan Tiedemann schrieb:

> Martin Schoenbeck schrieb:
>> Alan Tiedemann schrieb:
>>> Natürlich kann er das.
>>
>> Ok, wenn Du das sagst. Sagst Du mir auch, wie?
>
> Bin ich IDE-Controller-Konstrukteur?
>
> Ich weiß nur, daß es Controller gibt, die damit nachweislich ein Problem
> haben. Also werten diese Controller das offenbar aus. Also kann man das
> offenbar machen.
>
> q.e.d.

Merkwürdige Art der Beweisführung.

>>> Mit den Codierungen in den einzelnen Steckern.
>>
>> Wo findest Du da Codierungen? Weißt Du mehr, als im Standard steht? Oder
>> habe ich was übersehen? Außer dem blockierten Pin 20 als Key finde ich da
>> nichts.
>
> Das ist Pech für Dich, aber wie sonst - außer mit einer Codierung! -
> sollte der Controller ein 80adriges Kabel von einem 40adrigen
> unterscheiden können?
>
> Würfeln?

Nein. Er schaut einfach nach, ob an CBLID- Masse liegt. Wenn nein, ist es
ein 40poliges Kabel. Wenn ja, muß er noch abwarten, daß alle Geräte ihr
Reset durch haben. Wenn dann da Masse liegt, ist es ein 80poliges Kabel.

>>> Wenn er denn so tolerant konstruiert ist, daß er nicht krampfhaft
>>> versucht, bspw. auch den "Master"-Stecker irgendwie sinnbringend
>>> auszuwerten.
>>
>> Wie soll er denn das machen? Woran soll er denn erkennen, daß er am
>> Master-Stecker hängt?
>
> Tut er ja nicht. Er hängt am Master-Stecker, geht krampfhaft davon aus,
> daß das nicht sein darf, rechnet mit dem Master-Stecker am anderen Ende
> - und scheitert.

Der einzige Unterschied zwischen dem Hoststecker und dem Stecker für Device
0 (der Master) ist der obengenannte Anschluß (PDIAG-:CBLID-). Der ist bei
Device 0 mit dem Kabel verbunden, beim Host mit Masse. Der Host kann also
daraus, daß er jetzt nicht mit Masse verbunden ist, allenfalls schließen,
daß er ein 40poliges Kabel vor sich hat. Das Gerät, was jetzt am
Hostanschluß hängt, das könnte feststellen, daß es den falschen Stecker
hat, weil PDIAG- eben immer auf Masse ist. Das sollte auch durchaus zu
einem Hänger führen dürfen oder dazu, daß ein Gerät als defekt erkannt
wird, aber im Betrieb hinterher hat das Signal (wenn ich nichts übersehen
habe) eigentlich keine Bedeutung mehr. Und in dem von Dir genannten Fall
ist das ohnehin nicht von Bedeutung, Du hattest ja den richtigen Stecker im
Host, nur beim OP war das ja so.

>> Welche Master-Brücke? Im Stecker gibt's 'ne Master Brücke? Wo ist das
>> definiert?
>
> Was weiß denn ich? Es ist aber definitiv so, daß die Stecker
> entsprechend codiert sind, zumindest unterscheiden sich 80adriges und
> 40adriges Kabel durch eine Codierung.

Sie unterscheiden sich durch eben den o.g. Anschluß.

> Und genau die steckt in einem der drei Stecker. Steckt jetzt dieser
> Stecker nicht da wo er hingehört, kann alles mögliche passieren.

Das kann aber eben nur bei OP passiert sein, nicht in Deinem Beispiel.

>>> Also:
>>> Master, egal welches von beiden, am "Slave"-Stecker: Probleme,
>>> Lesefehler, Schreibfehler.
>>>
>>> Master, egal welches von beiden, am "Master"-Stecker: alle Probleme wie
>>> weggeblasen, jahrelang bis zur Entsorgung des Rechners keine Probleme mehr.
>>
>> Wirklich hochgradig merkwürdig. Eine vernünftige Erklärung habe ich dafür
>> nicht.
>
> Ich aber. Sie steht oben, ist sinnvoll und nachvollziehbar.

Sie ist in keiner Weise nachvollziehbar. Jedenfalls spätestens dann nicht,
wenn man weiß, wie das Kabel intern aufgebaut ist.

> Du hast keine, also müssen wir bis zum Beweis des Gegenteils erstmal
> davon ausgehen, daß meine Erklärung so falsch nicht sein kann.

Wieder mal eine merkwürdige Art der Beweisführung.

>> Verständlich wäre noch, wenn der Master das Kabel terminiert.
>
> Terminierungen gibt es bei IDE nicht.

Du hast wirklich Ahnung.

>> Dann
>> dürfte der nicht in der Mitte sitzen. Aber da gibt's eben SIW keinen
>> Unterschied zwischen den beiden Geräten.
>
> Eben. Also stecken die Unterschiede im Kabel.
>
> q.e.d.

Du nervst. Mach Dich doch wenigstens mal kundig, was ein Beweis ist. Das,
was Du da bringst, ist nicht einmal plausibel.

>>> Vom BIOS wurden beide Laufwerke vollkommen korrekt erkannt und
>>> angezeigt, Booten ging einwandfrei, Betrieb "eigentlich" auch. Bis ich
>>> dann nach zwei Stunden festgestellt habe, daß massive Lesefehler
>>> auftraten und Dateien unwiderbringlich zerstört waren.
>>
>> Die einzige Erklärung wäre, daß die Laufwerke nach Gefühl und Wellenschlag
>> mal Cable-Select und mal den Jumper auswerten. Wirklich vorstellen kann ich
>> mir das nicht, aber zumindest wäre das ein Punkt, der zu Christian Idee vom
>> nicht eingehaltenen Standard paßt. Könnte aber in Andreas' Fall auch nicht
>> passieren, da er ja den Master am Hoststecker hatte. Und der ist in der
>> Hinsicht kompatibel. Vielleicht habe ich ja wirklich was übersehen, aber
>> meine Neugier ist erst befriedigt, wenn mir einer sagt, was.
>
> Meine Erklärung ist so abwegig, daß Du Dich mit Händen und Füßen dagegen
> wehren mußt?

Ich muß mich nicht mit Händen und Füßen dagegen wehren. Da sie in keiner
Form plausibel ist, wirst Du mir aber zugestehen müssen, sie für abwegig zu
halten. Vielleicht habe ich aber ja tatsächlich was übersehen, nur solange
Du mir das nicht nennst, bleibt Deine Erklärung unplausibel.

Gruß Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.
.



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