Re: Grafikkartenempfehlung... mal wieder ;-)
- From: Benjamin Gawert <bgawert@xxxxxx>
- Date: Sat, 19 Dec 2009 10:38:07 +0000
* Dirk Wolfgang Glomp:
Ich denke wenn Texturen nachgeladen werden kommt es zu den Rucklern
und während des Spielens wird daher kaum etwas nachgeladen, weil es sonst
noch mehr ruckeln würde.
Schon seit vielen Jahren werden in Spielen Texturen nicht mehr statisch zum Levelbeginn geladen, sondern dynamisch im Hintergrund während des Spielverlaufs. Anders wäre das übrigens bei Spielen ohne "Level" wie Oblivion oder Fallout 3 auch garnicht möglich.
Und warum kann man im Highendbereich mit eine Intel Core i7 noch mehrWeil halt die GPU nicht ganz alleine für die Spieleperformance zuständig
Frames erzielen als mit einem Core2quad?
ist.
Und die GPU bereits auf die Daten von der CPU wartet, denn sonst gäbe es ja
keinerlei Steigerung der Framerate.
Die CPU hat mit den GPU-Daten heute nicht mehr soviel zu tun. Eher ist es so, dass Dinge wie AI oder Physik (sofern nicht bereits auf die GPU verlagert) von der CPU erledigt werden. Daher wartet die GPU auch nicht unbedingt auf Daten von der CPU, sondern eher darauf, dass die CPU ihre Aufgaben erledigt hat. Da moderne Spiele aber die CPU-Last meist dynamisch regeln, hat eine deutlich schnellere CPU meist nur eine eher geringe Performancesteigerung zur Folge.
Allerdings ist die Performance-Steigerung zwischen einem Core 2
Quad und einem Core i7 in den meisten Spielen relativ gering, während
sich der Umstieg auf eine schnellere GPU deutlich stärker auswirkt.
Ich hatte eher den Eindruck als wenn diese Steigerung durch eine stärkere
GPU nur imm mittleren Leistungsbereich zu trift, aber das im Highendbereich
die GPUs schnell genug sind für 1920x1200+max.quality und auf die zu
langsamen CPUs warten die hierbei die Bremse sind.
Das ist falsch. Nimmst Du Deine GTX 295 und testest sie einmal in einem System mit Core 2 Quad (z.B. Q6700) und dann in einem PC mit Core i7-940, dann wirst Du sehen, dass bei 1920x1200 mit max Details die Performanceunterschiede eher gering sind. Steckst Du jetzt in den langsameren Core 2 Quad PC eine zweite GTX 295 rein und betreibst sie im SLI-Mode, dann ist die Leistungssteigerung deutlich höher als durch die schnellere CPU.
Selbst aktuelle Spiele lasten moderne Vierkernprozessoren bei Weitem nicht aus.
"Wenn man sich keine Nachteile einhandelt" ist ein prima Stichsatz. Fangen wir an beim Preis des 64-Bit-WindowsDie Retail-Version von Windows 7 enthält eh immer beide Versionen, und
die DSP-Versionen kosten als 64bit genausoviel wie die 32bit-Version.
Der Preis ist nun wirklich kein Thema.
Logisch ist der Preis ein Thema, besonders wenn es nur zusätzliche Kosten
sind die wegfallen können wenn ich das schon vorhandfdenen XP einfach nur
weiter benutze.
Genau, und was für Kosten erst wegfallen würden, wenn Du garkeinen PC mehr benutzen würdest und damit das Geld für Strom und Aufrüstungen sparen könntest. Das hat aber genauso wenig mit dem Thema zu tun wie die Weiterverwendung Deines alten Windowsxp, denn die Diskussion geht darum, ob man bei einem Neukauf von Windows 7 noch zur 32bit- oder besser gleich zur 64bit-Version greift. Schon die Tatsache, dass eine der Bedingungen der Kauf einer neuen Windows-Version ist sollte zeigen, dass die Weiterverwendung von Windowsxp für die Diskussion schlichtweg irrelevant ist.
Die Verwendung von Treibern aus der Vor-Vista-Ära kann klappen,
muss es aber nicht, und oft genug tut es das auch nicht. Wer wirklich
noch an irgendwelchen exotischen Antiquitäten hängt sollte auch besser
bei einem alten Betriebssystem bleiben.
Andernfalls müßte ich entweder auf diese Hardware verzichten, oder weitere
zusätzliche Kosten für eine Neuanschaffung fallen an.
Oder dann halt einfach noch beim alten OS bleiben.
Ansonsten ist für fast jede halbwegs gängige Hardware der letzten 4+
Jahre ein 64bit-Treiber verfügbar.
Ich habe nicht unbedingt Lust dazu meine komplette Hardware alle 4 Jahre
neu zu kaufen. So verwende ich immer noch eine Tastatur ohne Windowstasten
mit einem PS2-Adapter.
Na und? Solche Legacy-Sachen laufen auch unter Windows 7 problemlos, die Treiber sind beim OS schon dabei.
Die Compiler sind schon lange ziemlich ausgereift. Es ist wohl schlichtweg ein Aufwands- und damit Kostenfaktor, den die Spielehersteller noch scheuen. Die 64bit-Version von Far Cry war primärSind die Compiler noch nicht ausgereift, oder wo klemmt es?Also stimmst du mir zu das die Umstellung nach 64Bit von denNatürlich (und die 64bit-Umsetzungen z.B. von Far Cry und Crysis
meisten vorhandenen Spielen noch nicht wirklich vollzogen wurde?
sind grausig).
ein Marketing-Ding von AMD und Crytek, wobei es wohl eher darum ging,
einfach mit einer 64bit-Version aufwarten zu können. Sie kann aber trotzdem nicht mehr als 2GB RAM verwenden. Bei Crysis ist das ähnlich.
Uff, eine 64bit-Version die nur 2GB Speicher benutzen kann, das ist ja
armseelig.
Naja, Mehr brauchen beide Spiele auch garnicht, weil wohl die anfallende Datenmenge so gering ist, dass nicht mehr RAM benötigt wird. Das wird sich aber wohl in Zukunft ändern, vor Allem bei Spielen, die nicht mehr auf das alte Mehrlevel-Design setzen.
Ich vermute moderne Spiele stossen beireits schon an die 2GB-Grenze.
Sie dürften mit 2GB noch gut auskommen, aber ich kann schon sehen, dass 2GB in naher Zukunft knapp werden.
Vista ist wohl wirklich eine Flop.Vista ist ein sehr gutes OS, aber jetzt, wo Windows 7 raus ist, macht es
wohl keinen Sinn mehr, noch Vista zu kaufen.
Das Vista gut sein soll bezweifel ich, man hört doch nur Gegenteiliges.
Ja, hört man. Primär von Leuten, die das entweder nicht benutzt haben oder ungeeignete Hardware eingesetzt haben. Den grössten Anteil am schlechten Ruf hat aber ein gewisser Peter Gutmann(sp?) aus Neuseeland, ein inkompetenter Möchtegernforscher, der einen Haufen Mist zu Vista geschrieben hat, den die noch blödere "Fach"presse dann auch noch unreflektiert weiterverbreitet hat.
Früfer war die c´t weitaus besser
Dem kann ich nur zustimmen.
und ich bin eigentlich nicht bereit
für immer schlechtere Qualität einen immer höher werdenden Preis zu
bezahlen.
Naja, als Klolektüre eignet sie sich immer noch ganz gut, und wie gesagt, die Alternativen sind durch die Bank schlechter.
Naja, das Ende für DOS ist absehbar, ausserdem gibt es auch genügend alternative Lösungen (z.B. Emulatoren oder Virtualisierung).
Und wenn dann etwas nicht geht kann man rätseln ob die Emulation
fehlerhsaft ist?
Fehler muss man halt suchen oder im Internet/Communities nachforschen, ob jemand Anderes eine Lösung dafür hat. Das ist aber auch bei nichtemuliertem Betrieb nicht anders.
Ich kenne Privat keinen einzigen XP-Benutzer der nicht regelmäßig sein
Windows neu installieren muß und es ist jedesmal ein anderes Problem.
Solche Leute kenne ich auch, aber das sind meistend diejenigen, die glauben, sie hätten Ahnung von IT, nur weil sie einen PC zusammenschrauben können und schon Windows oder Linux selbst installiert haben. Das sind dann oft auch genau die Leute, für die die Konkurrenz zur c't die ganzen "1001 Tips und Tricks zur Windowsoptimierung" verbreitet. Da wird dann in Einstellungen rumgestochert, von denen man nicht weiss, was sie eigentlich machen, und an der Registry rumeditiert. Dazu installieren sie dann noch irgendwelche "Profitools" wie XPAntispy, dazu noch eine der idiotischen Personal Firewalls (ZoneAlarm oder ähnlicher Dreck), und wundern sich dann, warum das System instabil wird.
Auch das Verhalten eines installierten XPs ändert sich etwas von
Installation zu Installation, obwhl immer die selbe Installations-CD
verwendet wird. WindowsXP zickt einfach an mehren stellen herum und
vergisst auch gerne seine Einstellungen, das ist doch einfach nur krank.
Das ist so pauschal schlichtweg falsch. Wäre es ein Windows-Problem, dann müssten alle Anwender betroffen sein. Ich persönlich kenne mehrere hundert Rechner (allerdings alles Business-PCs und Workstations bekannter Hersteller, keine Selbstbaukisten), bei denen das nicht der Fall ist, da läuft Windows viele Jahre lang stabil, ohne eine Neuinstallation zu erfordern. Wäre das von Dir genannte ein Windows-Problem, dann wären auch diese PCs davon betroffen.
Die Realität sieht aber so aus, dass Windows auf geeigneter Hardware absolut stabil und problemlos läuft. Die Mehrzahl der Probleme liegt entweder am Anwender, an schrottiger Hardware (vor Allem Selbstbau-komponenten mit schrotigem BIOS und dank kurzer Produktzyklen und hohen Preisdrucks mangelhafter Qualitätskontrolle), fehlerhaften Treibern, schrottigen "Profitools" oder schlichtweg an einem Hardwaredefekt.
Natürlich ist es für viele Anwender einfacher, die Probleme auf das OS zu schieben, als sich mit dem wirklichen Fehlern auseinanderzusetzen.
Hardware- oder Treiberproblem sind eine Sache, eine andere Sache ist es das
mit der selben Hardware und den selbern Treibern es mit einer
Windows-Installation es ständig ärger gibt und bei einer darauffolgenden
Windows-Installation hierbei keinerlei Probleme mehr auftauchen, sondern an
völlig anderen Stellen neue Problem auftauchen die es vorher noch nie gab.
Kann ich nicht bestätigen, und ich habe wirklich schon eine ganze Menge Installationen vorgenommen.
Ich bin garantiert nicht der einzige der solche Erfahrungen gemacht hat
und nicht umsonst wird behauptet das Windows selber der größte Bug ist.
Behauptet wird viel, siehe Vista. Nur entsprechen solche Behauptungen selten der Realität.
Windows 2000 halte ich für weitaus stabiler als XP.
Auch das ist ein Trugschluss.
Andererseits baue ich auch schon seit Jahren keine Rechner selbst zusammen, sondern kaufe Business-Maschinen und Workstations von Dell und HP.
Ich glaube nicht das es nur auf die Verwendete Hardware ankommt, sondern
das XP schon extrem verbugt ist.
Wenn dem so wäre, dann müssten sich die Fehler auch auf allen Rechnern zeigen. Das ist eine logische Notwendigkeit. Dem ist aber nicht so. Windows läuft problemlos auf Millionen PCs, das wäre nicht möglich, wäre Windowsxp so fehlerhaft, wie Du es darstellst.
Das ist doch alles nur Kinderquatsch das gesammte Klickibuntizeug
und die dortigen Animationen.
Für Dich vielleicht, aber das dürfte wohl eher an einer weit verbreiteten Aversion gegen Neuerungen liegen, etwas, das durchaus menschlich ist. In bestimmten Anwendergruppen herrscht auch noch der Glaube, dass nur die Kommandozeile einen echten Profi ausmacht, was schlichtweg Quatsch ist.
Das, was Du als "Klickibunti" bezeichnest, ist schlichtweg ein Zeichen der Weiterentwicklung von Computern als Werkzeuge für Spezialisten zum alltäglichen Haushaltsgegenstand. Ich habe kein Problem damit, an einem Unix-Server zur Kommandozeile zu greifen, aber im Jahre 2009 will ich das an einem PC (inzwischen ein Alltagsgegenstand) nun wirklich nicht mehr. Ein Computer muss heutzutage angenehm und einfach zu bedienen sein, schliesslich ist er ein Werkzeug zur Erledigung bestimmter Aufgaben und kein Selbstzweck (auch wenn einige Menschen das so sehen).
Apple z.B. wird auch nicht deswegen als anwenderfreundlich beschrieben, weil es seine User mit Dutzenden Terminalfenstern konfrontiert.
Aero finde ich nett, und selbst 5 Jahre alte PCs haben idR mehr als genug Leistung dafür.
Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber kann es mir schon denken
das ich es nachdem ich es ausprobiert habe abschalten werde.
Das steht Dir natürlich frei. Du solltest aber nicht davon ausgehen, dass jeder Anwender so denkt.
Textkonsolen hab ich prinzipiell kein Problem, aber im Jahre 2009 will ich nun wirklich nicht mehr irgendwelche kryptischen Befehle eingeben müssen, damit mein Computer das macht, was ich will.
Ich habe schon als Kind die Lichtschalter an der Wand aufgeschraubt und
finde es einfach nur langweilig den Schalter nur zu bedienen ohne zu wissen
was sich darunter befindet.
Das ist schön und gut, nur deswegen muss man nicht gleich alle Lichtschalter im Haus gegen ein paar offener Drähte ersetzen.
Mit Autos ist es vergleichsweise ähnlich,
hätte ich das Geld um mir ein Auto leisten zu können(ich brauche hier in HH
eigentlich kein Auto), dann nur ein älteres Model wo man auch selber noch
schrauben kann. Das finde ich weitaus reizvoller als heutige Autos,
auch wenn die Entwicklung im Fahrverhalten um einiges besser geworden ist.
Darauf könnte ich gerne verzichten, nicht jedoch auf des Schrauben können.
Mir macht es daher kein Spaß mehr moderne Auto zu fahren und ich empfinde
es als Rückschritt das man dort nicht mehr selber Hand anlegen kann.
Ich habe ein modernes Auto, in dem stecken Dutzende Computer und Steuergeräte. Trotzdem kann ich da, wenn ich will, problemlos selber Hand anlegen. Und mit einem Notebook und einem Kabel für 15EUR kann ich Fehler auslesen und die Steuergeräte so umprogrammieren, wie ich es will.
Ob ich mir dann überhaupt noch einen PC kaufen werde wo dann kein
DOS mehr bootet kann muss ich mir dann grundsätzlich mal überlegen.
Nur zum Spielen könnte dann ja auch eine Konsole genügen.
Nur sollte Dir dann auch klar sein, dass Du bei Konsolen noch viel weniger hinter die Kulissen blicken kannst.
Nach einer Weile mit Vista empfand ich schon die Oberfläche von Windowsxp wie einen Rückschritt, und die alte W2k-Oberfläche empfinde ich inzwischen als grausam.
Dann wist du dich an meinem Rechner wohl ins Mittelalter zurückversetzt
fühlen.
Vermutlich.
Was heisst denn hier ausreichend schnell, wievile 100 Filme in der Sekunde
kannst du denn komplett zuende codieren. Ach das geht nicht, oh manno das
ist doch viel zu lagsam. Wieso kann man dort keine hunderte Avatare in
Echtzeit beim Schauen der Filme hineinberechnen lassen so das man dort
selber auch gleich als James Bond Nummer 55 mitspielen kann. Ich verstehe
es eigentlich überhaupt nicht wie man mit so lahmen Rechnern überhaupt zu
frieden sein kann.
Das wird wohl daran liegen, dass sich nur wenige an irgendwelchen theoretischen und völlig weltfremden Anforderungen orientieren, sondern daran, was sie wirklich mit dem Rechner machen wollen. Und für das, was die meisten Anwender wirklich mit einem PC tun, sind selbst moderne Einsteigersysteme mehr als schnell genug.
Desweiteren arbeiten die Softwarehersteller daran, immer mehr Funktionen auf die für viele Operationen schnelleren GPUs zu verlagern.
Daran zeigt es sich ja das die CPUs viel zu langsam sind.
Falsch. Es zeigt sich, dass Einheiten, die bei bestimmten Operationen wahnsinnig schnell und bei anderen schnarchlangsam sind (GPUs und DSPs), in vielen Bereichen die bessere Wahl sind als Einheiten, die bei allen Operationen relativ zügig zu Werke gehen (CPUs). Der Unterschied liegt in der Architektur, und die Lösung ist, für den jeweiligen Zweck die beste Lösung zu verwenden. Manchmal ist das die GPU, manchmal die CPU.
Benjamin
.
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