Re: Headset USB
- From: Ralf Koenig <ralfkoenig@xxxxxx>
- Date: Sat, 05 May 2007 03:22:56 +0200
Horst Stolz schrieb:
Am Fri, 04 May 2007 19:14:26 +0200 schrieb Peter Sauter:
Horst Stolz wrote:Am Fri, 04 May 2007 17:06:57 +0200 schrieb Jens:Bei Vista kommen einige Neuerungen auf Treiberebene speziell für Audiodevices hinzu (siehe auch aktuelle CT-Ausgabe). Für viele Audio-
Aber ich werd mich vielleicht mal auf der Logitech-Seite umsehen, obIch wurde dort nicht fündig, bei mir tritt das Problem unter XP Sp2 und
eigene Treiber dafür anbieten und die installieren. Hoffentlich ist es
nicht ein 50MB-Paket, wie die Logitech-Maustreiber, was ich einfach
für abartig viel halte und ich diese schon gar nicht mehr installiere.
Vista auf.
Devices gibts noch keine entsprechend angepassten Vista-Treiber. Viele
Hersteller sind da immer noch in der Anpassung oder bieten für ältere
Soundkarten (z.b. SB Live) garkeine Vistatreiber mehr an. Desweiteren kann es sein das der falsche generische USB-MS-Treiber installiert wird.
Sowas habe ich bei einem Microphone für eine Logitech-Webcam gesehen.
Da muss man den herstellerspezifischen Vista-Treiber installieren, dann
wird der erst richtig eingebunden und funktioniert dann auch korrekt.
Bei einigen OnBoard-AC97 (z.b. VIA Vinyl AC97, AnalogDevice Soundmax) gibts inzwischen Vista geignete Treiber.
Das leuchtet ein.
Mir nicht. Das Logitech Premium Notebook Headset ist laut Herstellerseite "certified for Windows Vista", da sollte doch mal jemand alles gecheckt haben. Und gerade mit dem USB-Adapter sind ja im wesentlichen alle Komponenten festgelegt.
Bei den nativen Soundkarten ist es unter Vista noch
hoffnungslos. Ich habe bereits 5 Soundkarten auf 3 Rechnern probiert.
Mikrofonpegel von null bis total verrauscht. Natürlich volle
Mikrofon-Verstärkung (bei manche Karten angekreuzt, bei anderen auf maximum
20 oder 30 db eingestellt).
Also das sollte dir zu denken geben. Vielleicht machst du doch was falsch oder testest mit den falschen Geräten. Nimm dir mal ein Digitalmultimeter und einen Frequenzgenerator zu Hilfe, dann kann man da etwas analytischer rangehen.
Aber unter XP folgende Beobachtungen mit dem Logitech Premium Notebook
Headset:
Mit einer PCI-Karte USB 2.0 (NEC-Chip), die bei allen anderen Geräten
problemlos ihren Dienst verrichtet viel zu geringer Pegel.
Das ist aus meiner Sicht absolut unlogisch. An der USB-Stelle würde ich gar nicht ansetzen. Der USB-Controller leitet digitale Daten durch, welchen Einfluss soll er da haben? Wenn bei VoIP dein Gegenüber zu leise zu hören ist, würdest du ja auch nicht bei deiner Netzwerkkarte suchen.
Es kann auch nicht sein, dass der USB-Controller evt. zu wenig Strom liefert, der den Mic-Preamp im USB-Headset versorgt, denn da sind geschätzt max. so 100-200 mW nötig. USB-Interfaces liefern laut Spec. bis zu 500mA an 5V (2500mW). Inzwischen interpretieren die meisten Hersteller diese 2.5W als untere Grenze und geben sogar deutlich mehr ab, z.B. für externe Festplatten, die beim "Hochdrehen" über die 2.5W kommen.
Mit der Onboard Soundkarte (wohl Nvidia?) ausreichender Pegel (aber voll> Der geringe Tonumfang ist wohl systembedingt?
aufgedreht), jedoch gegenüber dem Anschluss ohne USB-Adapter an der
Soundmax fehlende Höhen und Tiefen. Maximal Tonumfang analoges Telefon.
??? Die Mikros von Headsets sind allgemein für den Frequenzbereich menschlicher Sprache gedacht, was anderes geht ja da nicht rein. In der Regel ist da sogar ein Bandpass drin, der tiefe Frequenzen (unter 150 Hz) und hohe (ab ca. 6-12kHz) dämpft, weil sie im allgemeinen nicht erwünscht sind, im Hinblich auf VoIP als Haupteinsatzgebiet für solche Headsets ja auch sinnvoll.
Logitech gibt für das Teil an:
"Frequenzbereich Mikrofon 100 - 10.000 Hz"
Also scheinen die USB-Controller
Also ich sehe da keinen Zusammenhang zum USB-Controller.
bzw. deren Treiber (werden ja ab XP von
Windows selbst bereit gestellt) eine große Rolle zu spielen.
Auch der Treiber zum USB-Controller ist es nicht. Wenn überhaupt muss man am Treiber für USB-Audio-Geräte ansetzen. Und das ist eigentlich ganz gut standardisiert, sodass da nicht mehr allzu viel schief gehen sollte.
Also USB-Headsets haben ja den Mikrofonverstärker schon drin (bei dir halt in dem USB-Anschlussadapter. Den Gain-Regler des internen Mic-Preamps sollte man per Software steuern können. Da muss man halt evt. mal was einstellen, den Regler sollte aber der generische USB-Audio-Treiber mit ins Aufnahme-Windows-Mixerpanel einblenden. Ansonsten sollten USB-Mikros evt. mit AGC (Automatic Gain Control) arbeiten, also automatischer Aussteuerung.
Ralf
.
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