fascist Islam: zum Gotteskrieg



Eberhardt Wolfralm, 4500 Web-Seiten zum Gotteskrieg, FOCUS 29/2005, S.
150-151


(p.151)

Tibi: Die gewalttätigen Dschihadis­ten, aber auch die gewaltfreien
Islamis­ten sind gegen die Integration der Mus­lime hier. Weil sie sagen:
Wenn Muslime hier integriert werden, verwandeln sie sich in Europäer, und
dann sind sie für den Islam verloren. Sie versuchen des­halb, ihr Güt zu
verbreiten.

FOCUS: Auf welchen Wegen?

Tibi: Über Moscheen und islamische Zentren.

FOCUS: Warum ist gerade die dritte Generation der Muslime so empfäng­lich
für diese giftigen Botschaften?

Tibi: Die hat festgestellt, dass ihre EI­tern sich anpassen wollten und es
kei­nen Sinn hat, weil sie nicht akzeptiert werden. Sie kompensieren dies,
indem sie Europäer als Kreuzzügler verachten. Kreuzzügler sind das
Schlimmste, denn sie sind die Feinde des Islam.

FOCUS: Ist die Religion des Islam eine Integrationsbremse?

Tibi: Man muss offen sagen, die Religion des Islam erlaubt die Integration
nicht. Ein Muslim darf sich einem Nicht­muslimen nicht fügen. (...)

FOCUS: Woher erhalten die jungen Islamisten ihr ideologisches Rüstzeug?

Tibi: Ich habe erfahren, dass zum Beispiel in Deutschland Milli Görus je­des
Jahr mehre Tausend junge Türken nach Oberägypten schickt, wo

die Isla­misten alles kontrollieren. Sie bekom­men dort ihre islamistische
Sozialisation. Und das ist legal. Man kann nichts dagegen machen.

FOCUS Wird der Irak das zukünftige Trainingscamp der Islamisten?

Tibi: Sie sind schon da. Ein wichti­ger Teil der Dschihadisten, die im Irak
Bombenanschlage verüben, sind briti­sche Bürger. Die bekommen ihre
Aus­bildung dort. Der Irak ist heute - wenn auch nicht 100-prozentig - das,
was frü­her Afghanistan war.

(...)

Focus: Gibt es Verbindungen zwi­schen den Zellen?

Tibi: Es gibt eine Vernetzung über die Moscheen und islamischen
Kultur­vereine. Die Imame reisen herum, und sie haben enge Beziehungen
zuein­ander. Ein israelischer Terrorspezialist hat auch beschrieben, wie sie
über das Internet Kontakt halten. Es gibt 4500 Web-Seiten von Dschihadisten.

(...)

Tibi: (...) Dschihadismus von al-Qaida ist eine neue Weltanschauung, wie es
der Weltkommunismus war. Im Dschihad sehen die Islamisten eine
Weltrevolu­tion. Man muss verhindern, dass der Virus sich ausbreitet. Er hat
die zweite und dritte Generation schon erreicht ­aber es ist noch nicht zu
spät.

(...)

Tibi: Ich stimme zu, dass die Bilder im Femsehen über die Intifada die
Stim­mung anheizen. Aber wenn der Palas­tina-Konflikt heute gelöst ware,
wurde der Virus al-Qaida weiterexistieren. Die Ursache ist eine andere. Der
Ägyp­ter Sayyid Qutb, der Vater des Islamis­mus, schrieb in seiner Schrift
"Wegzei­chen": "Der Westen ist korrupt, er muss abdanken. Wir wollen jetzt
die Welt füh­ren." In einer anderen Schrift sagt er, der Weltfriede werde
nur durch die Vorherrschaft des Islam erreicht. Beide Schriften habe ich in
Pakistan, Usbekis­tan, Indonesien und Malaysia gesehen. Diese Schriften sind
wie das kommunis­tische Manifest von Karl Marx. Das ist der Virus, das ist
die Ursache. Diese Ide­ologie wird in unzahligen Koranschulen gelehrt - auch
in Deutschland.


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